Römer 1: Ein Knecht von Jesus Christus

Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes
(Röm 1,1)

So beginnt Apostel Paulus seinen Brief an die christliche Urgemeinde in Rom. Für einen Nichtchristen klingt das jetzt vielleicht ein bisschen befremdlich. Denn Knechtschaft wird ja eher mit negativen Dingen verbunden und eigentlich wollen wir lieber ein Chef sein.

Trotzdem hat Paulus diese Zeilen wohl mit Freude geschrieben und ich habe eine leise Ahnung davon, wie er sich gefühlt haben muss. Ja, ich denke, dass einem auf dieser Welt sogar nichts besseres passieren kann, als ein Knecht von Jesus Christus zu sein. Während ich das hier schreibe, drängt sich ständig dieses Lied in meinen Kopf:

Darum bete ich Dich an, weil ich nicht schweigen kann; die Freude füllt mein Singen.
Staunend habe ich erkannt: Ich bin in Deiner Hand, und Du lässt mich nicht los.

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Woher kommt die moralische Grundlage eines Christen?

Hier habe ich einen interessanten Kritikpunkt zur Bibelauslegung gefunden.

So übt Dawkins Kritik an der Bibel, die nicht nur als Grundlage des heutigen menschlichen Handelns und dessen Moral völlig ungeeignet sei, sondern auch – selbst von Christen – gar nicht dafür benutzt werde. Moderne Christen würden nur Ausschnitte aus der Bibel als moralische Grundlage nennen, etwa die Zehn Gebote oder die Bergpredigt, nicht aber z.B. die im Alten Testament ausführlich beschriebenen Völkermorde. Wie aber, so fragt Dawkins, entscheidet ein Christ, welche Passagen der Bibel beherzigenswert sind und welche nicht? Sicher nicht anhand der Bibel selbst, sondern nach eigenem Gutdünken; die Bibel sei dann eine nachgeschobene Begründung für bereits zuvor gefällte moralische Urteile.
Quelle: Wikipedia

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Gott - ein überflüssiges Konstrukt?

An verschiedenen Stellen habe ich von intellektuellen Atheisten gehört, dass Gott zwar nicht widerlegt werden kann, es für ihn keinen Platz gäbe, weil er ein überflüssiges Konstrukt ist, für das es keine Hinweise gäbe. Über diese Aussage kann man natürlich schon streiten, aber folgen wir mal dieser Argumentation.

Schon seit geraumer Zeit wird spekuliert, ob es vielleicht auf einem anderen Planeten auch Leben geben könnte. Es wird viel Zeit und Energie dafür verwendet, nach erdähnlichen Planeten zu suchen und unseren Nachbarplaneten, den Mars, zu erkunden. Trotz aller Bemühungen gibt es immer noch keine Hinweise auf ausserirdisches Leben. Warum befreit sich die Wissenschaft denn nicht endlich von diesem “überflüssigen Konstrukt” des ausserirdischen Lebens? Ganz einfach: man hält es für möglich.

Und genau so halte ich es auch mit Gott: Den Rest des Beitrags lesen »

Richard Dawkins: ein bedauernswerter Atheist

Richard Dawkins ist ein angesehener Wissenschaftler. Zweifellos hat er einen scharfen Verstand geschenkt bekommen und er hat in seinem Leben viel erreicht.

Richard Dawkins besitzt scheinbar einen unerschütterlichen Glauben, dass kein Gott existiert und er lehnt jegliche Form von Religiosität ab. Er geht sogar soweit, allen Religionen jegliche positive Effekte abzuerkennen uns sagt, dass Religionen nur negative Effekte haben. Ich empfinde einen großen Schmerz, wenn ich daran denke, wie er sich fühlen muss. Ein Leben ohne Sinn und Zuversicht in seelischer Einsamkeit. Autsch!

Vielleicht ist deshalb sein Verhalten in gewisser Weise nachvollziehbar. Den Rest des Beitrags lesen »

Meine theologische Sicht der Welt

Hier gibt es einen interessanten Test, der einem ein bisschen aufzeigt, in welche theologische Richtung man geht. Gefunden habe ich ihn auf dem Blog “Soul’s Happiness”.

Mein Ergebnis:

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Vater, Sohn und heiliger Geist

In der modernen Physik wurden schon einige Sachverhalte erkannt, die an die Grenzen unserer Vorstellungskraft gehen. So gibt es zum Beispiel das Modell, dass Licht gleichzeitig Wellencharakter und Teilchencharakter hat. Diese beiden Modelle schließen sich eigentlich gegenseitig aus. Eine Welle besitzt keine Masse, ein Teilchen dagegen schon. Dennoch bilden sie zusammen ein gutes Modell, um die Eigenschaften von Licht erklären zu können. Manchmal eignet sich die Vorstellung besser, dass Licht eine Welle ist, manchmal lassen sich seine Eigenschaften besser erklären, wenn man annimmt, dass Licht ein Teilchen ist.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich den wissenschaftlichen Sachverhalt absolut korrekt dargelegt habe. Worauf es mir ankommt: ein vergleichbares Phänomen findet man im christlichen Gottesbild. Den Rest des Beitrags lesen »

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Was hat Mohammed Neues gebracht?

Vor einigen Monaten gab es eine große Aufregung , als der Papst den byzantinischen Kaiser Manuel II Palaiologos zitierte:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“

Auch wenn das Thema nicht mehr ganz aktuell ist, so habe ich vor kurzem die Antwort von einem Muslim auf diese Aufforderung gefunden.

Das ist eine Reaktion, die der Papst vermutlich bezweckte, nämlich zu einem fruchtbaren Dialog anregen. Deshalb möchte ich auf die in der muslimischen Antwort angeführten 10 Punkte auch eine Antwort aus meiner christlichen Sicht geben:

Hallo liebe Muslime,
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