Wo ist der sch…Schlüssel?

Heute morgen habe ich es mal wieder eilig, will gerade zur Tür rausgehen, da merke ich, dass ich meinen Schlüssel vergessen habe. Also zurück ins Zimmer und Schlüsselbund holen. Hmm, ist nicht an seinem Platz. Ich laufe im Zimmer hin und her. Suche hier und dort. Vielleicht ist er heruntergefallen. Suche auf dem Nachtisch und an Stellen, wo ich ihn nie im Leben hinlegen würde. Aber kein Schlüssel weit und breit. Ich werde immer hektischer. Bei solchen Sachen kann ich total austicken.
Ich laufe im Zimmer auf und ab und suche in jeder Ecke. Stürze in die Küche - dort ist er auch nicht! Also wieder zurück in mein Zimmer und hektisch alles weiter durchgewühlt. Auf einmal höre ich mich schreien: “Scheissee!”

Das war dann so der Moment, in dem ich denken musste: “Philip, was machst du hier eigentlich?”
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Kreativität und Gott

Warum hat Gott die Welt geschaffen? Letztlich kann ich Gottes Beweggründe natürlich nicht nachvollziehen, aber ich will trotzdem mal ein paar von meinen Gedanken niederschreiben.

Ich denke, dass Gott die Welt geschaffen hat, weil er einfach Freude daran gehabt hat (s. 1. Mose 1,31). Da stellt sich natürlich die Frage, warum Gott Freude an sowas haben sollte. Aber ich nehme das einfach als Charaktereigenschaft von Gott. Gott ist kreativ. Die Welt ist für ihn persönlich irgendwie sinnfrei, er braucht sie nicht. Mit anderen Worten könnte man sagen, dass die Welt sein Kunstwerk ist. Gott ist ein Künstler.

Der Mensch als Ebenbild Gottes hat auch diese Kreativität von ihm bekommen. Jeder von uns kennt die Freude, wenn man etwas erschaffen hat. Alle Menschen erschaffen gerne Dinge. Einfach so. Ohne tiefergehenden Sinn. Einfach nur, weil sie sich daran freuen. Das fängt schon bei irgendwelchen Kringeln an, die man auf das Papier kritzelt und hört bei “professionellen” Gemälden auf. Es gibt hier keine Grenzen und das begleitet uns ständig. Wir machen das, weil hier eine göttliche Charaktereigenschaft in uns steckt.

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Danke Jesus!

So, endlich sind meine Prüfungen rum und ich habe wieder mehr Zeit, mich um meinem Blog zu kümmern. Erstaunlich, dass trotzdem noch relativ viele Besucher da sind, obwohl sich nichts neues getan hat. Die Besucherkurve ist etwas abgeknickt, aber - für meine Verhältnisse - auf hohem Niveau geblieben.

Jetzt ist es wirklich an der Zeit, Jesus zu danken. Wie er mich da durch alles durchgeführt hat … alles war so einfach, als ob man über’s Wasser gehen würde. Keine Ängste, keine Sorgen, körperlich fit und gesund geblieben, bessere Aufnahmefähigkeit, geistig fitter und allgemein ist sowieso eine unheimliche Energie vorhanden. Und das bei mir, der normalerweise ständig müde und antriebslos ist. Ich war nichtmal besonders fleißig und habe trotzdem gute Noten geschrieben. :-)

Wenn ich da an die Zeiten zurückdenke, als ich den ganzen Stress und meine Prüfungssorgen noch alleine getragen habe. Das will ich nicht wieder erleben. Ab sofort nur noch mit Jesus! Er hat versprochen, dass er meine Lebenslast trägt. Und das tut er auch.

Danke Jesus!
Dir will ich dienen.

Römer 4: glauben wie Abraham

In Kapitel 4 wird ein Beispiel für einen Mann angeführt, der so gelebt hat, wie es Gott gefallen hat: Abraham. An diesem Beispiel wird eigentlich deutlich, dass es Gott keineswegs darum geht, dass wir möglichst viele Rituale und Traditionen einhalten. Abraham war nämlich nicht beschnitten und ebenso gab es die Gesetze noch nicht, die Mose anvertraut wurden. Auch fand Abraham nicht Gefallen bei Gott, weil er vielen Omas über die Straße geholfen hat oder besonders historisch-kritisch war. Das besondere bei Abraham war, dass er Gott glaubte.

Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.« (1.Mose 15,6)
(Röm. 4,3)

Da stellt sich die Frage: was war das für ein Glaube, den Abraham hatte?
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Kann man Schuld erben?

In der Bibel heißt es:

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis
machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,
aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
(2. Mose 20,4-6)

Wie kann das sein, dass Gott die Nachkommen für das verurteilt, was ihr Vorfahre gemacht hat?

Wer diese Frage stellt, der hat wahrscheinlich schon Ursache und Wirkung verwechselt. Jeder ist für das verantwortlich, was er selbst getan und nicht getan hat. Dafür wird er von Gott verurteilt werden.
Es steht ja nochmal eindeutig da, dass die diejenigen Barmherzigkeit bekommen, die Gott lieben (egal was ihre Vorfahren getan haben). Zum Thema “Gericht Gottes” ist auch diese Bibelstelle wichtig: Mt. 25,31 ff., “vom Weltgericht”.
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Sammlung von “kleinen Weisheiten”


Du hast uns auf dich geschaffen, o Herr,
und unser Herz ist ruhelos, bis es Ruhe findet in dir.
(Augustinus)

Früher wollten die Leute in den Himmel, heute ins Fernsehen.
(Reinhard Fendrich)

Für die, die wirklich sehen wollen, ist Licht genug da
und Verdunkelung für die, die anders gesinnt sind.
(Blaise Pascal)

Gott liebt uns nicht, weil wir so wertvoll sind, sondern wir sind so wertvoll, weil Gott uns liebt.
(Helmut Thielicke)

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