Wo ist der sch…Schlüssel?

Heute morgen habe ich es mal wieder eilig, will gerade zur Tür rausgehen, da merke ich, dass ich meinen Schlüssel vergessen habe. Also zurück ins Zimmer und Schlüsselbund holen. Hmm, ist nicht an seinem Platz. Ich laufe im Zimmer hin und her. Suche hier und dort. Vielleicht ist er heruntergefallen. Suche auf dem Nachtisch und an Stellen, wo ich ihn nie im Leben hinlegen würde. Aber kein Schlüssel weit und breit. Ich werde immer hektischer. Bei solchen Sachen kann ich total austicken.
Ich laufe im Zimmer auf und ab und suche in jeder Ecke. Stürze in die Küche - dort ist er auch nicht! Also wieder zurück in mein Zimmer und hektisch alles weiter durchgewühlt. Auf einmal höre ich mich schreien: “Scheissee!”

Das war dann so der Moment, in dem ich denken musste: “Philip, was machst du hier eigentlich?”

Also erstmal tief durchgeatmet. Ich werde mich wegen sowas doch nicht aufregen. Hab’ ich schon! Dann wird es Zeit, dass ich damit aufhöre. Will gerade anfangen zu beten und setze an: “Jesus …” - da fühle ich mich schon viel entspannter. Und kaum habe ich “Jesus” ausgesprochen, da sehe ich den Schlüsselbund auf meinem Schreibtisch liegen!

Dann stand ich nur noch mit offenem Mund da und starrte den Schlüssel an. Kurz noch ein “Danke”, Schlüsselbund genommen und losgestiefelt.

Ja, so einfach ist das mit Jesus. Hätte ich das doch gleich so gemacht. Aber man hat halt immer so den Reflex, alles erstmal alleine machen zu wollen.

Jesus spricht:

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
(Mt. 11,28ff.)

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3 Antworten zu “Wo ist der sch…Schlüssel?”

  1. foen sagt:

    Wenn du etwas genauer gesucht hättest, vor allem am Schreibtisch, hättest du gar nicht erst beten müssen. Du hast überall geschaut nur nicht am Schreibtisch? Komisch.

    Du willst doch hoffentlich nicht behaupten, dass der Schlüssel zuvor nicht am Schreibtisch war und Jesus ihn dann dort hingelegt hat. Das wäre echt lächerlich. Deshalb gehen wir davon aus, dass du in Zukunft einfach besser suchen musst.

  2. Philip sagt:

    Ich leg den normalerweise nie auf den Schreibtisch. :-)

    Normalerweise habe ich nen Nagel, an den ich meinen Schlüsselbund hänge. Wenn er da nicht ist, dann ist er runtergefallen, oder er liegt er auf dem Nachttisch und wenn er da nicht ist, dann ist er noch in einer alten Hose. Was meinst du, wie wild ich die alte Wäsche durchgewühlt habe … :mrgreen:

    Außerdem habe ich sicher auch auf dem Schreibtisch geschaut gehabt, aber ich hab ihn halt nicht gesehen. Du musst wissen, bei mir sieht es manchmal ziemlich chaotisch aus. :mrgreen:

    Ich sag ja nicht, dass ich den Schlüssel ohne Jesus nie wieder gefunden hätte, aber MIT IHM geht einfach alles besser ;-)

  3. foen sagt:

    Du bist schuld, dass du nicht genau genug auf dem Schreibtisch gesucht hast. Egal ob Jesus oder nicht! Also stimmt es nicht, dass mit Jesus alles besser geht. DU musst etwas ändern damit etwas besser geht. Du sagst es selbst. DU hast den Schlüssel nicht gesehen, DU musst besser schauen!

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