Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden!

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
(Ps 90,12)

Amen!
Diesen Vers habe ich heute von einem Bruder aufgeschnappt. Der Vers hat mich ziemlich berührt und deshalb soll er mich als Motto in den nächsten Tagen und Wochen begleiten.
Mit dem Tod im Bewusstsein erkennt man, was im Leben wirklich wichtig ist. Mit wieviel Sinnlosem und Vergänglichem man sich ständig beschäftigt … ich glaube, dass ich da in meinem Alltag einiges aufzuräumen habe und mich wirklich mehr auf das konzentrieren sollte, das ewig bleiben wird: der Schatz im Himmel.

Mohammed ist kein Prophet

Was ist los in Europa? Die Freiheit war heilig und wurde geradezu vergöttert. Nichts und niemand wurde von Kritik verschont, ja, es war sogar die oberste Pflicht, alles zu hinterfragen und durch den Schmutz zu ziehen. Doch was ist passiert? Das Fieber der Selbstzensur greift um sich. Köpfe werden prophylaktisch eingezogen, denn sie könnten ja vom zugehörigen Hals getrennt werden.
Ich kann da nicht länger zuschauen. Wir müssen die Moslems mit klaren Aussagen konfrontieren.

Mohammed ist kein Prophet.
Mohammed ist kein gutes Vorbild.
Mohammed ist ein Irrlehrer.
Mohammed ist ein schöner Name für einen Teddy-Bär.
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Altgriechisch lernen

Heute habe ich versucht, mir die altgriechische Schrift beizubringen. Der Großteil der griechischen Buchstaben ist mir schon aus unzähligen Mathevorlesungen bekannt, aber trotzdem ist das nochmal was ganz anderes, einen griechischen Text zu lesen und in lateinische Schrift zu übertragen.

Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das gerade Schreiben lernt und deshalb komme ich nicht daran vorbei, ganz stolz meine ersten Transkriptionen in lateinische Schrift zu prästentieren. :-) (Achtung, sind bestimmt Fehler drin)

Die Beispiele sind aus der Septuaginta (griechisches AT) bzw. dem griechischen Urtext des NT. Die können auf www.bibelserver.com gelesen werden.


1. Mose 1,1
εν αρχη εποιησεν ο θεος τον ουρανον και την γην
en arche epoiesen o theos ton ouranon kai ten gen
Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde (Elberfelder Übersetzung)


Johannes 1,1
εν αρχη ην ο λογος και ο λογος ην προς τον θεον και θεος ην ο λογος
en arche en o logos kai o logos en pros ton theon kai theos en o logos
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott (Elberfelder Übersetzung)

Ich wäre für Hinweise dankbar, falls jemand im Internet eine gute Seite kennt, auf der man gut Altgriechisch lernen kann. Aber ein guter Buchtipp wäre auch nicht schlecht.

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Zum Gedächtnis an Jesus Christus

Herr Jesus, Gesalbter Gottes, mein Erlöser,

Du bis hier, bei mir. Bis in alle Ewigkeit wirst Du mich begleiten. Jeden Tag. Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde. Manchmal scheint es, als hätte ich es immer noch nicht begriffen. Da kommt es mir vor, als wärst Du ganz weit weg, wie am anderen Ende der Welt. Meine Erinnerung verblasst und leicht vergesse ich, was Du getan hast.

Herr Jesus, gibt mir von Deinem Wein. Ich will den Kelch mit Deinem Blut trinken, welcher ist der neue Bund mit denen, die Gott lieben. Lamm Gottes, Dein Blut für meine Sünden. So wie das Volk Israel das Blut des Passalammes an die Türen ihrer Häuser strich, so will ich Dein Blut an die Türe meines Herzens streichen, auf dass ich von dem Gericht verschont werde. Lass Dein Blut in meinen Adern fließen, auf dass Du mächtig in mir wirken kannst.

Herr Jesus, gib mir von Deinem Brot. So wie das Volk Israel himmlisches Manna gegessen hat, so will ich das Manna des ewigen Lebens essen. welches Dein Leib ist, den Du für unser Leben hingegeben hast. Dich will ich in mir aufnehmen, auf dass Du in mir lebst und Du mein Leben bist. Und auf dass ich nie mehr hungern werde. Von Deinem Leib will ich mich ernähren, all meine Kraft kommt nur von Dir.

So wie Mose die eherne Schlange in der Wüste erhöht hat, so hat Gott Dich erhöht am Kreuz auf Golgatha. So wie diejenigen aus dem Volk Israel am Leben blieben, die auf die eherne Schlange schauten, so wird jeder, der auf Dich schaut, mein Herr, das ewige Leben haben. Also will ich auf Dich schauen. Und meinen Blick nicht mehr von Dir wenden.

Amen

Gedanken über Inzest, Moral und Rassenhygiene

Ein sehr heikles Thema, zu dem ich mal ein paar Worte schreiben möchte. Inzest ist in Deutschland gesetzlich verboten, doch man sollte sich schon mal fragen, warum das eigentlich so ist. Ich vermute, dass die Mehrheitsbevölkerung (ebenso wie ich) moralische Vorbehalte gegen Inzest hat. Es handelt sich dabei auch um etwas, das durchweg in allen Kulturen verpöhnt ist.

Mit unseren definierten Grundrechten lässt sich das aber irgendwie nicht begründen, so dass das BVG in seinem Urteil zu einer abenteuerlichen Begründung kommt. Ich kann nachvollziehen, dass durch das Inzestverbot die familiäre Ordnung gestützt wird. Aber es drängt sich die Frage auf, warum das über die Freiheit des Individuums gestellt wird, welche sonst nahezu immer stärker gewichtet wird.

Richtig seltsam wird aber dann schließlich das zweite Argument des Verfassungsgerichts. Den Rest des Beitrags lesen »

Römer 5: aus Bedrängnis wird Hoffnung

In Röm. 5,1 steht, dass wir durch Jesus Christus Frieden mit Gott haben. Aber nicht nur das. Durch ihn haben wir auch Hoffnung auf das ewige Leben. Ja, nicht nur auf “ewiges Leben”, sondern auf das perfekte, ewige Leben.
Ich habe viele Christen erlebt (und bin auch selbst so einer), denen das irgendwie peinlich ist. Das klingt nämlich irgendwie durchgeknallt und man bekommt viele Worte zu hören, die nicht so nett sind und einen vielleicht verletzen könnten. Aber das sollte uns nicht peinlich sein. Nein, wir “rühmen” uns damit, d.h. wir geben damit an, wir protzen förmlich damit und sind stolz auf die Hoffnung der “zukünftigen Herrlichkeit”. Und diese Haltung sollte man nicht verstecken, sondern auch nach aussen zeigen! Anders können die Menschen doch gar nicht sehen, wie stark Jesus ein Leben verändert.

Paulus schreibt, dass wir uns bei Bedrängnissen genauso verhalten sollen. Er meint mit Bedrängnissen wahrscheinlich insbesondere auch die heftigen Verfolgungen, denen die Christen damals ausgesetzt waren. Das sind wir heutzutage in Deutschland Gott sei Dank nicht, aber auch wir haben mit Bedrängnissen zu kämpfen. Das können auch Anfechtungen, Spott oder andere Formen von gesellschaftlicher Ausgrenzung sein.
Mit diesen unangenehmen Dingen wollen wir angeben! Wir sind Kinder des allmächtigen Gottes und trotzdem (und gerade deshalb) sind wir Bedrängnissen ausgesetzt. Manche Christen meinen, sie müssten das verstecken und immer vorspielen, wie toll doch alles mit Jesus ist. Oder sie wollen es überhaupt nicht wahrhaben, dass sie in eine Lebenskrise geraten. Doch diese Bibelstelle hier hat eine andere Aussage: wir verstecken das nicht, sondern wir rühmen uns sogar damit.
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Was ist Religion?

Mit der Frage werde ich mich mal genauer auseinander setzen müssen. Nicht nur Atheisten, sondern auch Theologen wie Barth und Bonhoeffer prägen einen negativen Religionsbegriff und ich habe auch schon an anderen Stellen gehört, dass Christentum keine Religion im eigentlichen Sinne ist. Bisher ist Religion bei mir wertneutral besetzt, habe mir aber nie Gedanken über eine genauere Definition des Begriffes gemacht und es einfach so hingenommen, dass das Christentum eine Religion ist. Bei Wikipedia lese ich gerade, dass wohl über hundert Definitionen des Begriffs exisitieren. Hrmpf, das macht die Sache nicht gerade einfacher.

Bei Schmidt-Salomon (siehe vorheriger Artikel) habe ich folgende Aussage zum Religionsbegriff und zu der aus seiner Sicht schädlichen Folge der Religion gefunden:

Solange Menschen glauben, es gäbe “heilige”, d.h. für alle Zeiten unantastbare Aussagen, solange unterstellt wird, dass gewisse geistige oder gar politische Führer einen privilegierten Zugang zu diesen ewigen Wahrheiten haben (das Grundwesen jeder Religion!), wird sich die Menschheit kaum in Richtung einer größeren Humanität, Offenheit und Toleranz verändern können.
Quelle: www.schmidt-salomon.de

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Religiöse Atheisten

Auf der Homepage von Dr. Michael Schmidt-Salomon habe ich ein paar interessante Überlegungen gefunden. Dabei fiel Schmidt-Salomon kürzlich durch ein Kinderbuch auf, welches Vertreter der drei großen monotheistischen Weltreligionen stigmatisiert.
Schon vernünftiger klingt alles, wenn man sich mal auf seiner Homepage umschaut. Wie dann so ein Kinderbuch zustande kommt, ist mir rätselhaft. Aber jeder greift halt mal ins Klo …
Gefallen hat mir jedenfalls diese Einsicht, auf deren Grundlage man mit vielen Atheisten eine wesentlich angenehmere Debatte führen könnte:
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Römer 5: Frieden mit Gott

Tief im Inneren eines Menschen wohnt ein Gefühl des Unfriedens. Und wir merken irgendwie, dass uns das Leben nicht das gibt, was wir brauchen. Genauer kann ich es nicht beschreiben, doch ich denke, dass jeder von uns dieses Gefühl kennt. Es gibt unzählige Menschen, die an diesem Gefühl zerbrochen sind, aber auch viele Menschen, die gelernt haben, damit klar zu kommen, oder das Gefühl in irgend einer Form betäuben. Aber auch diese Menschen leiden darunter.
Es gibt viele Versuche, gegen dieses Gefühl anzukommen. Nicht nur jede Form von Religion beschäftigt sich damit, sondern auch das Streben nach Ruhm, Macht oder Geld und alle erdenklichen Süchte finden ihren Antrieb in dem Gefühl, dass man irgendwas leisten müsste, irgendwas haben müsste, oder irgendwas loswerden müsste.
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