Tief im Inneren eines Menschen wohnt ein Gefühl des Unfriedens. Und wir merken irgendwie, dass uns das Leben nicht das gibt, was wir brauchen. Genauer kann ich es nicht beschreiben, doch ich denke, dass jeder von uns dieses Gefühl kennt. Es gibt unzählige Menschen, die an diesem Gefühl zerbrochen sind, aber auch viele Menschen, die gelernt haben, damit klar zu kommen, oder das Gefühl in irgend einer Form betäuben. Aber auch diese Menschen leiden darunter.
Es gibt viele Versuche, gegen dieses Gefühl anzukommen. Nicht nur jede Form von Religion beschäftigt sich damit, sondern auch das Streben nach Ruhm, Macht oder Geld und alle erdenklichen Süchte finden ihren Antrieb in dem Gefühl, dass man irgendwas leisten müsste, irgendwas haben müsste, oder irgendwas loswerden müsste.

Stellt euch ein Kind vor, das ohne Eltern aufwächst. Und es weiß nicht, was Eltern sind, niemand hat ihm davon erzählt. Es ist nicht in der Lage, zu beschreiben, was ihm fehlt. Aber wir wissen, dass es ohne elterliche Liebe keine erfüllte Kindheit haben können wird.

Wie sich ein Kind nach der Liebe seiner Eltern sehnt, so sehnen sich alle Menschen nach der Liebe Gottes.

Wie komme ich darauf? Ursprünglich habe ich nicht gewusst, dass ich Gottes Liebe vermisse. Aber als ich sie gespürt habe und erfahren durfte, da wurde mir klar, was mir gefehlt hat. Genau wie bei dem Kind, das ohne Eltern aufwächst. Erst wenn es die Liebe seiner Eltern kennen lernt, wird es merken, was gefehlt hat.

Ständig lehnen wir uns gegen Gott auf, obwohl wir doch ohne seine Liebe kein erfülltes Leben führen können. Es liegt nicht an Gott, er hat uns ein Angebot gemacht, wie wir uns mit ihm versöhnen können. Gott zu erkennen ist eine Sache, aber wir müssen auch Frieden mit ihm schließen. Sonst nützt uns alle Erkenntnis nichts.
Ein trauriges Beispiel hier ist der Islam. Die Moslems meinen, sie könnten Gott gefallen, indem sie sich ihm unterwerfen und ihm dienen. Sie wollen alle möglichen Gebote halten, sie beten fünfmal am Tag, sie fasten, sie fahren nach Mekka, geben den Armen Almosen und noch vieles mehr. Und trotzdem leben sie immer noch in Feindschaft mit Gott. Denn mit unseren Taten können wir Gott nicht beeindrucken. Während wir uns anstrengen, Gutes zu tun, tun wir immer noch so vieles, das Unheil anrichtet.

Es klingt wirklich sonderbar, aber Frieden mit Gott kann man nur durch den Glaube an Jesus Christus finden.

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus;
(Röm. 5,1)

Ich fühle mich von Gott angenommen, von ihm geliebt und er hat mir alles vergeben, was ich getan habe. Ich habe Frieden mit Gott geschlossen. Jetzt bin ich satt und nicht mehr durstig. Jetzt kann ich ein erfülltes Leben führen. Und das alles verdanke ich Jesus Christus, meinem Herrn.


  1. Schöner Beitrag und guter Vergleich!

    „Es klingt wirklich sonderbar, aber Frieden mit Gott kann man nur durch den Glaube an Jesus Christus finden.“
    - sonderbar viellt. von aussen, für uns jedoch tägl. Brot und Gewissheit! :-)
    (Der Islam hat mich aktuell auch mal wieder beschäftigt..)

    Gruss + Segen!
    Bento

  2. Willkommen Bento,

    danke für die Blumen.
    Gut, dass du es nochmal ansprichst. Nur von aussen betrachtet ist es sonderbar. Für uns ist es wirklich ganz essentiell. Wie die Schrift schon sagt:

    Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft.
    (1.Kor. 1,18)

  3. Ja genau kann ich da nur sagen.
    Mein ganzes Leben lang war ich auf der Suche – bis ich bei Gott endlich zu Hause ankam.
    Auch ich wußte nicht, das ich eigentlich Gott suchte, aber als Er mir die Augen öffnete, war alles klar und ergab einen Sinn.

    Zum Islam, ja sie haben Feindschaft mit Gott, aber davon, wie sie ihren Glauben leben, können sich viele Christen eine Scheibe abschneiden, denn bei vielen Christen merkt man doch gar nicht, das sie welche sind (ich hoffe, das war irgendwie verständlich)

    Viele Grüße
    Renate

  4. Hallo Renate,

    ja ich glaub’ ich weiß, was du meinst. Viele verstecken ihren Glauben irgendwie.
    Aber trotzdem wäre das so, als würde man sich ne Scheibe bei Saulus abschneiden. Da schneidet man sich besser ne Scheibe bei Paulus ab. :-)

    Grüße, Philip