Homosexualität

Es erfüllt mich mit Scham, wenn ich sehe, wie manche, die sich “Christen” nennen, über homosexuelle Mitmenschen herziehen. Das hätte Jesus bestimmt nicht getan und er hätte sich gegen eine Ausgrenzung eingesetzt. Er hat die Menschen geliebt und sich um die Ausgegrenzten sogar besonders gekümmert.
Bei Gott sind alle Menschen willkommen und es ist unsere Pflicht, diese Botschaft an die Menschen weiterzugeben.

Trotzdem hat Jesus auch immer deutliche Worte gefunden, wenn etwas passiert ist, das nicht im Sinne Gottes ist. Jesus hat immer sehr genau zwischen dem Sünder und der Sünde unterschieden. Die Sünder hat er geliebt, aber die Sünde hat er scharf verurteilt. Jesus hat gezeigt, wie es geht und fordert uns dazu auf, ihm nachzueifern.

Nun bin ich nicht in der Position, um von oben herab zu beurteilen, wer richtig und wer falsch handelt. Nur weil ich nicht schwul bin, bin ich nichts besseres. Was ich schreibe, ist als Ratschlag unter Gleichen zu verstehen. Von Sünder zu Sünder.
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Meine “Vorbilder”

Gefunden bei RobertMG. Leider kann ich meine Vorbilder nicht so einfach runterschreiben, ohne ein paar Worte darüber zu verlieren, da ich schon mit dem Begriff “Vorbild” ein Problem habe. Je nachdem, wie man ihn versteht. Echtes Vorbild und ideales Idol kann für mich nur Jesus Christus sein.
Allerdings gibt es auch ein paar normale Menschen, die mich besonders beeindruckt haben und zumindest als “partielle Vorbilder” taugen. Nicht dass ich sagen würde, dass sie sich - wie Jesus - immer vorbildlich verhalten hätten, aber sie haben schon einige Taten vollbracht, die nachahmenswert sind. Spontan fallen mir ein:

Der Liebesbeweis Gottes

Warum musste Christus sterben? Eine einfache (und richtige) Antwort ist: weil es so prophezeit worden ist und Gott das einhält, was er verspricht. Das ist schonmal ein wichtiger Punkt. Aber wenn es nur darum ginge, dann hätte Gott den Propheten auch eine Offenbarung geben können, in der fliegende Elefanten in rosa Ballettkleidchen superflauschige Babysocken mit Blümchenmuster stricken und “O Sole Mio” singen. Und es dann genau so geschehen lassen.
Tatsächlich steckt in dem Tod von Christus eine wichtige Botschaft für jeden von uns drin: Gott liebt dich!
Und durch das Leben und Leiden von Jesus und durch seinen Tod am Kreuz, wurde sie so krass wie irgendwie möglich ausgedrückt. Gott hat alles für uns gegeben.
Wir wären nicht in der Lage, das zu erkennen. Wir könnten es nicht spüren oder sonst irgendwie wahrnehmen. Aber Jesus gibt uns den Beweis für Gottes Liebe, durch ihn sind wir fähig, sie zu erkennen. Und nicht nur das. Durch ihn haben wir auch einen Zugang zu dieser Liebe, die alle unsere Sehnsüchte stillt.

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(Joh 6,35)

Mehr zum Thema hier:
Warum musste Christus leiden?

Endzeiterwartung in der Urgemeinde

Mein Ziel war es eigentlich schon immer, das Christentum in der Originalfassung zu leben. Die Ansicht, wir wären über die Zeit reifer geworden und hätten eine größere Erkenntnis gewonnen, muss ich verwerfen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich denke, dass die Christenheit selten weiter von Gott entfernt war, als heute.
Und während die Kirche in ihrer langen Geschichte viel Leid verursacht und mitverschuldet hat, ist die christliche Urgemeinde auch über die lange Zeit und den großen Wandel der Moralvorstellungen immer noch über jede moralische Kritik erhaben. Und zu keiner Zeit war die Christenheit stärker von Gottes Geist ergriffen, als am Anfang. Es ist offensichtlich, dass die Geschichte des Christentums kein geradliniger Verlauf im Sinne Gottes ist und geradezu nach Korrekturen schreit.

Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken,
und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.
Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus.
(2 Ti 4,3 ff)

Genau so ist es auch gekommen. Also, besinnen wir uns doch auf den Ursprung zurück, halten uns an die heilsame Lehre, die von den Aposteln gepredigt wurde und geben dem Heiligen Geist wieder mehr Raum, um in uns und durch uns zu wirken. Bisher dachte ich, ich hätte so im Groben begriffen, wie wir unser Leben führen sollen. Doch vor kurzem sprang mir ein Punkt ins Auge, den ich bis jetzt total vernachlässigt habe und der in der Urgemeinde wirklich allgegenwärtig war: die Erwartung auf baldige Rückkehr von Jesus Christus.
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10 Dinge, für die ich dankbar bin

Danke Gott, dass Du mir dieses Leben geschenkt hast.
Danke für Deine bedingungslose Liebe.
Danke, dass Du Dich nicht von der Welt abgewendet hast.
Danke für das Opfer, das Du für uns gebracht hast.
Danke für meine Familie und Freunde.
Danke, dass Du mich mit allem versorgst, das ich brauche.
Danke, dass Du mich aus dem Dreck gezogen hast.
Danke, dass Du meinem Leben Sinn und Perspektive gegeben hast.
Danke für die Herausforderungen. (machen das Leben interessanter)
Danke, dass Du mir gezeigt hast, dass es nichts Größeres gibt, als bei Dir zu sein.

Weltfrieden durch Christus

Die Welt ist nicht so, wie sie sein sollte. Das merkt schon jedes Kind. Sucht man nach Gründen, dann merkt man recht schnell, dass die Ursache für das Übel der Welt in irgend einer Form im Mensch stecken muss. Denn die Menschen verhalten sich nicht so, wie man es sich wünschen würde. Die Welt ist nicht nur wegen Menschen wie Hitler und Stalin verdorben, sondern wegen jedem einzelnen von uns, wegen Menschen wie du und ich. Jeder trägt mit seinen Missetaten einen Teil dazu bei, dass die Welt so bleibt, wie sie ist.

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