Die Welt ist nicht so, wie sie sein sollte. Das merkt schon jedes Kind. Sucht man nach Gründen, dann merkt man recht schnell, dass die Ursache für das Übel der Welt in irgend einer Form im Mensch stecken muss. Denn die Menschen verhalten sich nicht so, wie man es sich wünschen würde. Die Welt ist nicht nur wegen Menschen wie Hitler und Stalin verdorben, sondern wegen jedem einzelnen von uns, wegen Menschen wie du und ich. Jeder trägt mit seinen Missetaten einen Teil dazu bei, dass die Welt so bleibt, wie sie ist.
Manchmal denken wir vielleicht, dass alles anders wäre, wenn wir selbst wirklich was zu sagen hätten. Man könnte vielleicht die Welt ein kleines bisschen besser machen, aber das Grundproblem können wir nicht beseitigen, da jeder Mensch immer noch dazu neigt, anderen Leid zuzufügen. Diese menschliche Schwäche können wir auch als mächtigster Mensch der Welt nicht ändern. Jede Form von Politik wird in dieser Hinsicht immer unvollkommen bleiben.
Jesus hat hier einen ganz anderen Weg aufgezeigt. Wir sollen das Übel an der Wurzel packen und nicht nur seine Auswüchse bekämpfen. Sonst wird es immer wieder neu austreiben.
Die Wurzel des Übels ist die Sünde. Und die fängt schon in unseren Gedanken an und führt sich in unseren Taten fort. Wenn wir die Welt also wirklich grundlegend ändern wollen, dann sollten wir dort anfangen. Hier können wir die Wurzeln abschlagen. Denn der Welt ist nicht gedient, wenn wir mit dem Finger auf die Verfehlungen anderer zeigen. Wir sollen schauen, dass wir selbst sauber werden und dann den anderen helfen – und nicht verdammen.
Also Schluss mit unseren bösen Gedanken und Schluss damit, dass wir unseren Mitmenschen im Elend sitzen lassen und ihnen sogar noch Leid zufügen! Wir wollen ab sofort nur noch ein Segen für die Welt sein!
Habt ihr das schonmal versucht? Ich schon. Und ich kann sagen: ich schaffe es nicht!
Und ich habe gemerkt, dass ich den “inneren Kampf” gegen die Sünde alleine nicht gewinnen kann.
Aber Jesus hat die Sünde besiegt. Und er hat gesagt, dass er uns hilft. Auf ihn wollen wir unsere Hoffnung setzen.
Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.
Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
So finde ich nun das Gesetz, dass mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt.
Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.
Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?
Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.
(Röm 7,18 ff)
Juli 11, 2008 at 5:25
Weltfrieden durch Christus? – Ach, du Scheiße! Die letzten 2000 Jahre waren doch voll mit Kriegen.