Macht Glaube Sinn?

Interessante Vortragsreihe von Volker Roggenkamp, die ich euch weiterempfehlen kann.
Auch für Atheisten sicher hörenswert.
Der erste Teil ist eine Antwort auf die Theodizeefrage, der zweite Teil dreht sich darum, was Glaube ist und wozu wir ihn brauchen. Und im dritten Teil geht es “einfach” um den Sinn des Lebens.

Macht
Glaube
Sinn

Metallica

Die Musik von Metallica habe ich immer gerne gehört, zumindest die “softere” Hälfte ihrer Musik. Nicht nur, weil ich die Musik mag, sondern weil die Songtexte auch tiefgründig sind und weil die Band es versteht, Stimmungen in einen Song zu packen, die mich - warum auch immer - irgendwie ansprechen.
Und ich glaube, sie verstehen auch was von der Scheisse, die in der Welt abläuft.

Selbstmord - Low Man’s Lyrics (Song, Text)
Prostitution - Turn The Page (Song, Text)
nochmal Selbstmord - Fade To Black (Song, Text)
Gewalt - The Unforgiven (Song, Text)
Besessenheit - Master Of Puppets(Song, Text)
Krieg - One (Song, Text)
Geisteskrankheit - Welcome Home (Song, Text)
Mord - Die, Die My Darling (Song, Text)
usw.

Aber wenn man sich zuviel mit der Musik beschäftigt, dann macht es einen fertig. Es wird einfach keine Antwort geliefert. Metallica will auch überhaupt keine Antwort liefern. Sie singen dir dieses Elend in den Kopf und so sieht die Welt für dich immer dunkler aus. Vielleicht ist es anders, wenn man einfach nur die Musik genießt, ohne sich mit den Texten zu beschäftigen. Aber auch dann wird eine entsprechende Stimmung erzeugt.
Die Konsequenz dieser Philosophie ist, dass man eine Gleichgültigkeit entwickelt, so wie es in “Nothing Else Matters” (Song, Text) zum Ausdruck kommt: wir leben unser Leben wie es uns passt und was die anderen machen, interessiert uns nicht.

Auch die Religion kommt nicht gut weg: Leper Messiah.
Sehr schade. Denn in dem “Aussätzigen Messias” habe ich die Antworten gefunden, welche die Welt verändern können und verändern werden.

Naja, vielleicht mache ich mir einfach nur zu viele Gedanken. Musik ist einfach nur Musik. Aber es ist schon erstaunlich, wie man sich davon beeinflussen lassen kann, ohne dass man es gleich merkt.

Liebe 68er,

früher habe ich euch für euer rebellisches Auftreten bewundert. Heute sehe ich das anders. Ich schreibe nicht gerne solch eine pauschale Anklage, aber ich sehe, wie versucht wird, die Taten eurer Generation zu glorifizieren. Und da muss man auch mal die Schattenseiten nennen.

Ihr seid nicht die Generation, die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut hat. Und ihr seid nicht die Generation, die unter Massenarbeitslosigkeit, Staatsüberschuldung und dem demographischen Wandel zu leiden hat. Ihr seid die Generation, die dazwischen gekommen ist.
Ihr habt weder mit der Generation vor euch, noch mit der Generation nach euch Solidarität gezeigt, sondern habt ein egozentrisches Leben geführt und nebenbei noch zeitlose Werte - wie die Familie - nachhaltig zertrümmert.

Da strahlen eure Verdienste für Umweltschutz und Frieden plötzlich nicht mehr so hell.

Es grüßt
Einer, der euch die Rente zahlen will

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Feindbild des Christentums

Auch in der Bibel gibt es ein Feindbild. Das unterscheidet sich aber wesentlich von dem des Islam. Während im Koran der “Kampf” (=”Dschihad”) eine wichtige Stellung einnimmt, ist im Neuen Testament nicht sehr häufig von einem Kampf die Rede.
Darunter gibt es Bibelstellen, in denen Kampf negativ bewertet wird.

Woher kommt der Kampf unter euch, woher der Streit? Kommt’s nicht daher, dass in euren Gliedern die Gelüste gegeneinander streiten?
Ihr seid begierig und erlangt’s nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet;
ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr’s für eure Gelüste vergeuden könnt.
(Jak 4,1 ff)

Jakobus spricht dabei von dem Kampf, der aus der Sünde heraus entsteht. Dieser ist auf jeden Fall zu verurteilen. Denn wir wissen, dass Jesus gekommen ist, um das Reich Gottes aufzurichten. Und wo dieses Reich ist, da gibt es keine Sünde und wir sollen mit aller Kraft gegen die Sünde ankämpfen und sie mit Gottes Hilfe besiegen. Damit hätten wir auch schon das christliche Feindbild: “die Sünde” bzw. “das Böse”.
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Feindbild des Islam

Es wurde schon viel darüber geschrieben, für was Islam und für was Christentum steht. Hier will ich mal behandeln, gegen was sie eigentlich sind, also worin das Feindbild der jeweiligen Religion besteht. Heute behandle ich das “Feindbild des Islam”, morgen erscheint ein Beitrag zum “Feindbild des Christentums”.

Im Islam werden eindeutig die “Ungläubigen” als Feinde angesehen. Also diejenigen, die das islamische Glaubensbekenntis ablehnen. Dieses Glaubensbekenntnis besagt, dass Allah der einzigste Gott ist und Mohammed sein Gesandter und Prophet. Wer daran nicht glaubt, soll von den Moslems bekämpft werden.
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Hindernisse zum Glück

Kennt ihr auch diesen inneren Kritiker, der einem immer sagt, was einem alles zum Glück fehlt? Du bist zu schüchtern, du bist zu klein, du bist zu hässlich, du bist zu chaotisch, du bist zu arm, du bist zu faul, du bist zu schwach …

Stimmt alles nicht, sagt die Bibel. Das einzige, was uns an einem erfüllten Leben hindert, ist die Tatsache, dass unser Verhältnis zu Gott gestört ist. Denn der Mensch ist ein Wesen, das Gott braucht, sich nach ihm sehnt und zur Gemeinschaft mit ihm geschaffen wurde.

Und das ist der Punkt, an dem wir Christen die Segnungen zeigen müssen, die wir von Gott empfangen. Ich zum Beispiel bin schüchtern, chaotisch und faul. Aber ich bin glücklich, denn ich habe Frieden mit Gott.

Und schon wieder kommt diese innere Stimme, die sagt: “Ja, aber irgendwas fehlt doch noch …”. Nein, nix. Jesus is all I need.

Und er [der Herr] hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2 Kor 12,9)

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(Joh 6,31)

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Römer 5: die Liebe Gottes - oder: warum ich glaube

Zu der Frage “Warum glaubst du an Gott?”, fällt mir dieser Vers ein:

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
(Röm 5,5b)

Wer diese Liebe einmal gespürt hat, der hat einfach die Gewissheit: Gott ist da!
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Rückschläge

Es macht mehr Spaß, über Fortschritte zu schreiben. Wie man mit dem Glauben Hindernisse überwindet und wie man langsam lernt, Gottes Liebe weiterzugeben. Aber ich bemühe mich, möglichst aufrichtig und ehrlich zu sein. Es geht nicht immer nur aufwärts im Leben. Manchmal kommen auch Rückschläge. Da treten wieder Dinge in mein Leben, von denen ich dachte, ICH hätte sie schon überwunden. Und zwar immer dann, wenn ich nicht auf Jesus schaue, immer dann, wenn ich nicht zu ihm komme und alleine durch die Welt gehe. Dann verfalle ich den Verlockungen des Lebens, auf denen Spaß steht und Verderben drinsteckt. Dann mache ich nämlich wieder die alte Scheisse.
Dann muss ich wieder schmerzhaft erfahren, dass ICH überhaupt nichts überwunden habe und ich ohne IHN überhaupt nichts tun kann.

So wie gestern. Da habe ich mal wieder zu viel gesoffen. Das ist mir lange nicht mehr passiert, aber gestern hat es mich wieder erwischt. Ich weiß, dass es schlecht für mich ist, aber ich hatte mich nicht im Griff, denn meine Gedanken waren nicht bei Gott, sondern beim schnellen Vergnügen, das gar keines ist.
Heute habe ich einen mordsmäßigen Kater. Und nebenbei habe ich noch die Leute aus meiner Gemeinde versetzt. Die haben bestimmt auf mich gewartet. Ja, ich bereue wirklich, was ich da wieder fabriziert habe.

Ich führe kein frommes, vorbildliches Leben, der den gottlosen Menschen mal kurz zeigt, wie der Hase läuft. Ich brauche niemand den Spliter in seinem Auge vorhalten. Ich weiß, dass ich nen riesigen Balken in meinem Auge habe. Ich bin auch nur ein kleiner Sünder.

Wie werde ich das vor Gott rechtfertigen? Überhaupt nicht. Ich kann mich nicht rausreden, denn ich habe genau gewusst, was ich tue und habe mich gegen Gott gestellt. Alles was ich jetzt noch tun kann, ist auf seine Gnade zu hoffen.

Und ich weiß, dass ich für Gott wertvoll bin. Vor ihm bin ich nicht der kleine Sünder, sondern wie sein Kind, ein Sohn des Höchsten. Denn Christus reinigt mich von meiner Sünde und er hat die Schuld auf sich genommen. Jetzt muss ich nicht mehr die Sünde mit mir rumschleppen und mich darüber ärgern. Jesus hat sie weggenommen. Und ich kann wieder blitzeblank strahlen, denn Jesus ist bei mir.

Meine “Hassliste”

Neulich habe ich im Zug einen alten Klassenkameraden wiedergetroffen. Mein erster Gedanke war: “Oh nein, nicht der Arsch”.

Dann habe ich mich geschämt, wie ich immer noch die alten Geschichten mit mir rumtrage.
Vor kurzem hatte ich noch eine Liste von Leuten aufgestellt, die ich in meinem Leben wirklich gehasst habe. Und habe gebetet, dass es mir gelingt, ihnen zu vergeben. Wie ich jetzt gemerkt habe, ist mir das offensichtlich noch nicht gelungen. Da sind mir vier Leute eingefallen, alle aus meiner Schulzeit. Und den ich im Zug wiedergetroffen habe, der war auf dem vierten Platz gelandet. Tatsächlich hatte ich die konkreten Dinge vergessen, warum ich speziell ihm gegenüber so negativ gestimmt war. Ich hatte es schon vergessen, aber noch nicht vergeben. Sehr merkwürdiges Gefühl.

Also habe ich versucht, ihm nichts mehr nachzutragen und mit Gottes Hilfe ist es mir auch gelungen.
Es kam ein gutes und interessantes Gespräch heraus. Weit besser, als mit manch einem von meinen alten Freunden, wenn ich sie wieder sehe.

Vielleicht gibt Gott mir auch die Gelegenheit, die anderen drei Personen auf meiner Liste “abzuhaken”. Ich spüre, dass es bei den andern drei leider etwas schwieriger wird.

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