Feindbild des Islam
Mai 14, 2008 — PhilipEs wurde schon viel darüber geschrieben, für was Islam und für was Christentum steht. Hier will ich mal behandeln, gegen was sie eigentlich sind, also worin das Feindbild der jeweiligen Religion besteht. Heute behandle ich das “Feindbild des Islam”, morgen erscheint ein Beitrag zum “Feindbild des Christentums”.
Im Islam werden eindeutig die “Ungläubigen” als Feinde angesehen. Also diejenigen, die das islamische Glaubensbekenntis ablehnen. Dieses Glaubensbekenntnis besagt, dass Allah der einzigste Gott ist und Mohammed sein Gesandter und Prophet. Wer daran nicht glaubt, soll von den Moslems bekämpft werden.
Deutlich wird das z.B. hier:
Sure 9, Vers 29: Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.
Sure 25, Vers 52: Und so gehorche nicht den Ungläubigen und eifere wider sie mit dem Koran in grossem Eifer.
Wir beschäftigen uns später damit, wie der Kampf konkret geführt werden soll. Hier ist zunächst wichtig zu verstehen, dass eine klare Trennung zwischen guten und schlechten Menschen vollzogen wird, die sich feindlich gegenüber stehen. Also den Moslems auf der einen Seite und dem Rest auf der anderen Seite. Der Kampf heißt stets “Gläubige gegen Ungläubige”. Mohammed werden folgende Worte zugeschrieben (vor der Schlacht zu seinen Anhängern):
Liebe den Gott Abrahams, gehe hinaus und nimm das Land in Besitz, das Gott deinem Vater Abraham gegeben hatte, denn niemand wird imstande sein, dir im Kampf zu widerstehen, denn Gott ist mit dir.
(Quelle: Wikipedia)
Und dieser Kampf soll andauern, bis die ganze Welt islamisch geworden ist.
Sure 2, Vers 193: Und bekämpfet sie, bis die Verführung zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist.
Jeder kann sich zum Islam bekennen, oder er wird bekämpft. Unterm Strich wird man also zur Annahme des Islams genötigt.
Beim Kampf gegen die Ungläubigen wird nicht zimperlich vorgegangen. Die Ungläubigen dürfen ausdrücklich angelogen und hintergangen werden. Auch Gewalt, Kriege und Hinrichtungen gehören definitiv dazu.
Sure 9, Vers 5: Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.
Für eine etwas gemäßigtere Haltung kann man durchaus auch Argumente finden:
Sure 2, Vers 190: Und kämpft um Gottes willen gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen! Aber begeht keine Übertretung indem ihr den Kampf auf unrechtmäßige Weise führt! Gott liebt die nicht, die Übertretungen begehen.
Aber auch hier wird zuerst nochmal deutlich das Feindbild hervorgehoben (”kämpft gegen”). Und dass ein Ungläubiger mit dem Leben verschont wird, lässt sich aus hier nicht herauslesen, während an der obigen Stelle eindeutig die Tötung gefordert wird.
Meines Erachtens geht es hier darum, dass auch im Kampf an die islamischen Moralvorstellungen gedacht wird, welche wir aber auf keinen Fall mit den Moralvorstellungen unserer Kultur verwechseln dürfen.
Auch wenn sich die Moslems letztlich nicht ganz einig darüber sind, in welcher Weise der Kampf geführt werden soll, so werden sie in ihrem Feindbild sicher übereinstimmen: die Ungläubigen.
Mai 14, 2008 um 7:22 Uhr nachmittags
http://www.pi-news.net/2008/03/fundsache-liebe-moslems-wir-sind-feinde/
grüssle
der andi
Mai 14, 2008 um 9:49 Uhr nachmittags
ja so ist es
Mai 14, 2008 um 9:49 Uhr nachmittags
Danke, interessanter Link.
Spiegelt aber überhaupt nicht meine Meinung wider. Ich bin für Gewaltlosigkeit. Wir sollten von den Kreuzzügen lernen und nicht wieder die selben Fehler machen. Wir haben andere Waffen.
Mai 15, 2008 um 11:18 Uhr vormittags
[...] Philip Auch in der Bibel gibt es ein Feindbild. Das unterscheidet sich aber wesentlich von dem des Islam. Während im Koran der “Kampf” (=”Dschihad”
eine wichtige Stellung [...]
Mai 15, 2008 um 2:48 Uhr nachmittags
naja der links sollte jetzt keinen dazu bringen sich ein paar mollis zu bauen… er soll mit einem augenzwinkern gelesen werden