Interessante Vortragsreihe von Volker Roggenkamp, die ich euch weiterempfehlen kann.
Auch für Atheisten sicher hörenswert.
Der erste Teil ist eine Antwort auf die Theodizeefrage, der zweite Teil dreht sich darum, was Glaube ist und wozu wir ihn brauchen. Und im dritten Teil geht es “einfach” um den Sinn des Lebens.
Juni 1, 2008 at 5:14
Glaube macht Sinn
Gott durch Jesus Christus will uns zu einer neuen Existenz helfen. Die furchtbare Katastrophe in Myanmar errinerte mich an dem meistens unglücklichem, unerfülltem Leben ohne Jesus Christus.
Meine Erfahrung ist dass Lügen wie hohen Wellen eventuel diejenigen, die kein oder wenig Interesse am Gott haben überrollen. Schlimmer als je zuvor werden diese Wellen das Elend und die Not mit Ihnen bringen.
Daher bleibt unsere dringendste Aufgabe Gotteswort zur verlorenen Welt mit grossem Eifer zu verkünden.
Gleich wie unvernünftige, inhumane Herrscher ein Angebot der Hilfe ablehnen können; so war es bei mir.
Hilfe anzunehmen das war meine Probleme auch als Mensch. Ich wollte selbstständig leben. Warum ich wie die Regierung in Birma Hilfe. von außen ablehnt? Gott antwortet diese Frage. Das Herz ist unrein.
Mit Busse tun geht es ähnlich. Wer Hilfe annimmt, muss sich demütigen und zugeben, dass er alleine nicht fertig wird.
Er muss sich Gott erlauben in die geheimen, schmutzigen Winkel seines Herzes Reinigungs Arbeit zu unternehmen.
Er muss sich oft schwere Kritik und Ratschläge anhören und evtl. Gottes Bedingungen und das erlösende Werk Christi annehmen.
Ich war ein solcher Mensch, der strikt jede Hilfe ablehnte, weil ich unter anderem „niemandem danke sagen möchten.“
Gott aber lehrte mich allmählich dass das Leben keine private Angelegenheit ist.
Gott weiß, was richtig und was falsch ist. Ich freue mich mit dir dass Gott der Herr, der Schöpfer und Erhalter des Universums, Unser Weltherrscher ist.
Wahrlich wird Er zu seiner Zeit die Ungerechten bestrafen, die Ehrbaren seinen Lohn zuerkennen und den Unterdrückten zu ihrem Recht verhelfen.
Juni 3, 2008 at 5:51
Glaube macht immer das Leben wertvoll.
Freunde Gottes, freut euch und jubelt über den Herrn, Euren Gott, denn der Herr hat Großes getan und wird immer Großes tun!
Jede Minute des Tages erweist Er euch Seine Güte mit Seiner Gabe des Lebens.
Vor dem Herrn rein treten, das ist unsere Predigt!
Herr, hab Erbarmen mit dem deutschen Volk!
Lehre uns. dass Wir dein Eigentum sind!
Freunde Gottes, ruft einen Fasttag von eurem sündigem Leben aus, ordnet einen Bußgottesdienst an!
Blast das Horn der Dankbarkeit; denn Gott ist voll Liebe und Erbarmen.
Er hat Geduld und seine Güte in Jesus Christus, der gute Hirt unserer Seele kennt keine Grenzen.
Gott sei gepriesen und Gott sei der Ehre. Amen
Juli 5, 2008 at 12:39
Hier nehme ich Bezug auf den ersten Vortrag den Philip Oben angeführt hat “MACHT”. Ich muss den Vortrag in Stücken behandeln weil die Postdings sonst zu lang werden würden.
Der Vortrag weist genau die selbe Art von Inkonsequenz in der Verfolgung von Fragestellungen auf die der Vortragende den Atheisten vorwirft. Die Fragen werden nur oberflächlich behandelt, tiefere Einblicke und Antworten werden vom Sprecher von Vorn herein ausgeschlossen.
Die Inkonsequenz wird dadurch fortgesetzt, dass der Sprecher einerseits ein Kapitel in Dawkins Buch anspricht welches sich !”ausführlich”! mit der Herkunft von Gut und Böse auseinandersetzt, andererseits aber davon Abstand nimmt es vorzulesen um im selben Atemzug das fehlen eines solchen Kapitels in einem älteren Buch zu kritisieren. Aus welchem Grund hat er nicht einfach aus dem Buch vorgelesen welches ein Kapitel über Gut und Böse beinhaltet? Nicht jedes Buch hat ein solches Kapitel. Er selbst bringt natürlich keine Erklärung zur Herkunft von Gut und Böse. Warum nicht?
Natürlich gibt es keine physikalische Ableitung von Gut und Böse. Wenn kein Mensch in diesem Universum existieren würde gäbe es auch unsere Definition von Gut und Böse nicht die Physik aber schon. Das Bedeutet, das der freie Geist den er für die Existenz von Gut und Böse voraussetzt in UNS lebt. Dazu braucht es keinen Gott. Wir sind diejenigen welche Gut und Böse definieren. Dies passiert durch einen ständigen Diskurs welcher in der Gesellschaft geführt wird in welchem festgelegt wird was Gut und Böse ist. Deshalb haben Menschen aus fernen Ländern auch eine andere Vorstellung von Gut und Böse. Ich glaube übrigens, dies ist ziemlich genau die Beschreibung die Dawkins in seinem Buch hat. Jetzt ist auch klar warum der Sprecher Dawklins Kapitel über die Herkunft von Gut und Böse nicht vorgelesen hat. Er hätte sich seine ganze nachfolgende Argumentationslinie zerstört und vor allem auch selbst eine Idee zur Herkunft vorbringen müssen. Sehr schlau.
Weiter mit der Aussage wir Menschen hätten nicht genug Überblick um zu verstehen warum wir leiden müssen. Dazu der Vergleich mit dem Arztbesuch der kleinen Tochter welche nicht versteht, dass die schmerzende Spritze in Wirklichkeit hilft. Ein so einfacher Vergleich kann nicht auf die gesamte Welt angewendet werden. Welchen nutzen haben Hungersnöte und Kindersterblichkeit, Krankheit und Kriegsverbrechen. Alle diese Grausamkeiten hätten laut dem Vortrag einen höheren Sinn. Wenn Gott allmächtig ist warum muss er uns für seinen höheren Sinn erst QUÄLEN? Das ist ja sadistisch. Es wäre auch interessant warum Gott wenn er die Welt erschaffen hat überhaupt den Schmerz und das Leid dazu erfinden musste. Er hätte all das auch weglassen können. Oder etwa nicht? Solche Fragen werden nicht beantwortet. Sie werden erst gar nicht gestellt.
Auch der Vergleich mit der Frau die im Nachhinein erkennt, dass es gut war, dass Gott ihr Gebete nicht erhört hat weil der Mann den sie wollte doch nicht zu ihr gepasst hätte. Das selbe wäre passiert wenn kein Gott existiert. Niemand hat sie erhört nichts ist passiert aber es ist ein Beweis für Gottes Weitblick. Das ist ein sehr seltsames Beispiel. Ich finde es selbstverständlich, falls Gott existieren sollte, dass er nicht jede kleine Bitte erhört und sofort Veränderungen herbeiführt. Aber bei krebskranken Kindern könnte er doch eine Ausnahme machen. Oder will er einfach nicht? Wahrscheinlich hat jedes Krebsgeschwür einen tieferen Sinn. Schließlich hat Gott selbst den Krebs erfunden. Warum er ihn erfunden hat darauf hat der Sprecher natürlich keine Antwort.
Das war der erste Teil. Leider konnten keine Antworten gefunden werden welche einer Anschlussfrage standhalten könnten. Die Beispiele sind trivial und nicht aussagekräftig. Außerdem werden Halbwahrheiten verbreitet, welche durch unseren ungenügenden Überblick gerechtfertigt werden. Ich bin schon gespannt ob am Ende Fragen gestellt werden dürfen. Die werden sicherlich interessant, da kann er sich nicht um Antworten drücken oder abweichen.
Juli 5, 2008 at 1:31
Jo, es durften schon Fragen gestellt werden, die wurden aber leider nicht aufgezeichnet. Eine war auch die über das nicht von Menschen verursachte Leid (Hungersnöte, Krebs, Schmerzen, Tod usw.)
Gott hat das nicht erfunden. Da ist etwas in die Schöpfung hineingeraten, was da nicht hinein sollte. Und der Urheber ist nicht Gott, sondern der Teufel. In 1. Mose 3 taucht auf einmal “die Schlange” auf, welche die gesamte Welt verdirbt. Wie das genau passieren konnte, wissen wir nicht. Es hat aber mit der Entscheidungshoheit des Menschen zu tun, der sich gegen Gott und für das Böse entschieden hat. Und damit ist die gesamte Schöpfung in Mitleidenschaft gezogen und entstellt worden.
Du sagst, dass andere Länder andere Vorstellungen von Gut und Böse haben. Nun, sicher sind da Unterschiede vorhanden, man könnte aber auch genauso gut hervorheben, dass da verblüffend viele Übereinstimmungen sind.
Wenn wir diejenigen sind, die Gut und Böse definieren, was lohnt es sich dann überhaupt, darüber zu streiten? Dann sind prähistorische Menschenopferungen nicht weniger Gut oder Böse, als bei Rot über die Ampel zu gehen. Denn damals hatten die Leute einfach jene Definition von Gut und Böse und heute haben wir eine andere. Wie sollen wir beurteilen, welche Definition “höherwertig” ist?
Juli 9, 2008 at 9:56
Schade, dass du nicht in der Lage bist den Vortrag kritisch zu hinterfragen. Stattdessen wirfst du mit Mutmaßungen und nicht belegbaren Geschichten um dich. Eine Theorie testet man indem man versucht sie zu widerlegen. Solange du es nicht schaffst sie zu widerlegen ist sie gültig. Wird sie widerlegt braucht man eine neue Theorie! Warum hörst du dir nicht mal den Vortrag unter diesem Gesichtspunkt an. Versuch Lücken zu finden, Wiedersprüche oder Kontextfehler. Findest du keine, ist der Vortrag 1A und wahrscheinlich kann man sich auf die enthaltenen Informationen verlassen. Solltest du allerdings Lücken, Wiedersprüche oder Kontextfehler finden ist auch der Inhalt in Frage zu stellen. Das ist doch ein ganz logischer Zugang. Versuch es doch mal. Würde mich interessieren ob du fündig wirst.
Du hast übrigen vollkommen recht mit den prähistorischen Menschenopfern. Damals hatten die Menschen eine andere Vorstellung von Gut und Böse, deshalb können wir sie auch nicht nach unseren heutigen moralischen Ansichten verurteilen. Es ist übrigens wirklich schwierig zu entscheiden wessen Gut und wessen Böse “höhenwertig” ist. Rein objektiv kann man eine solche Entscheidung nicht treffen. Alles ist erlaubt. Um aber dennoch eine Antwort zu erhalten müsste man die Ethik zu Rate ziehen. Geht in Richtung Moral und woher sie kommt, hätte schon gedacht, dass du da besser informiert bist.
Versuch mal unvoreingenommen an das Thema heranzugehen.
Juli 11, 2008 at 4:45
Wie kann Unsinn Sinn machen?