Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft.
(Lukas 6,35)
Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder für Geld noch für Speise noch für alles, wofür man Zinsen nehmen kann.
(5.Mose 23,20)
Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; du sollst keinerlei Zinsen von ihm nehmen.
(2.Mose 22,24)
Erstes Konzil von Nicäa (325 n. Chr.)
Kanon 17: Wer Wucherzinsen verlangt, soll abgesetzt werden.
Ergänzend zum Thema: Zinsverbot
Juni 2, 2009 at 2:29
Ok – typisch für mich hab ich gleich mal eine Frage an Euch. Passt jetzt nicht so zu den Zinsen, dennoch auch für mich als Christ ein Problem des richtigen Verhaltens. Was mache ich mit Spendenquittungen bei der Steuererklärung. Soll man sowas machen? Hier bin ich immer zwiegespalten. Auf der einen Seite gebe ich gerne für den Herrn und will nicht daran denken, dass es durchaus finanzielle Vorteile hat wenn man gibt.
Auf der anderne Seite soll man das, was der Herr einem gegeben hat ja auch gut verwalten. Und das was man zurückbekommen würde (Steuer) könnte man auch wieder für den Herrn einsetzen.
Wie haltet ihr das?
Juni 2, 2009 at 2:45
Ich selbst bin ja Student und kann für Spenden gar keine Steuern raus bekommen, weil ich ja keine Steuern zahle.
Aber ich wüsste nicht, was dagegen spricht. Klar ist, dass man seine Steuern zahlen und nicht hinterziehen soll. Aber wenn der Staat einem die Möglichkeit gibt, Steuern zu sparen, darf man das auch ausnutzen. Du musst dem Staat nicht mehr zahlen, als ihm zusteht. Wenn du aber der Ansicht bist, das wäre nicht gerecht, Steuern auf diese Weise zu sparen, dann musst du deine Spenden nicht angeben. Also ich denke nicht, dass du dann unverantwortlich mit dem Geld umgehst, das Gott dir geschenkt hat.
Ich glaube, man kann da zu beiden Schlüssen kommen und beides ist ok. Ich persönlich würde es bei der Steuererklärung angeben, weil ich nicht der Meinung bin, dass man sich auf eine moralisch verwerfliche Weise bereichert oder sowas. Es ist keine „Gesetzeslücke“ die man da ausnutzt, sondern das ist vom Staat bewusst gewollt.
Viel interessanter finde ich die Frage, wie man prinzipiell mit seinem Geld umgeht. Ob man es in Gottes Sinne einsetzt, oder nur zum eigenen Vergnügen und zum Angeben.
Juni 5, 2009 at 11:03
@ philip,
Wer solche Fragen als ein vermeinter Christ stellt,
der ist bei dem wahren, lebendigen, gegenwärtigen und offenbarenden Christus noch nicht angekommen!
Such Ihn darum in deinem Innern und trenne Dich von allem
Alten und Dahergebrachten,
das keinen Menschen, Christus nahe gebracht hat.
Wer eine wahre REBE am Weinstock CHRISTUS ist,
kennt den Weinstock und hat Anteil an seinen geistigen
Spurenelemente, die ihn zum Früchte bringen zubereitet und
die Möglichkeit gibt, GOTT und seinen Christus zu kennen,
DER alles im Menschen hervorbringt, was Gottes und des Heiligen Geistes ist.
Juni 9, 2009 at 10:57
Danke für Deinen Rat Philip. Den Einwurf von Peter verstehe ich leider nicht …