Römer 5: die Liebe Gottes - oder: warum ich glaube

Zu der Frage “Warum glaubst du an Gott?”, fällt mir dieser Vers ein:

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
(Röm 5,5b)

Wer diese Liebe einmal gespürt hat, der hat einfach die Gewissheit: Gott ist da!
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Was ist Religion?

Mit der Frage werde ich mich mal genauer auseinander setzen müssen. Nicht nur Atheisten, sondern auch Theologen wie Barth und Bonhoeffer prägen einen negativen Religionsbegriff und ich habe auch schon an anderen Stellen gehört, dass Christentum keine Religion im eigentlichen Sinne ist. Bisher ist Religion bei mir wertneutral besetzt, habe mir aber nie Gedanken über eine genauere Definition des Begriffes gemacht und es einfach so hingenommen, dass das Christentum eine Religion ist. Bei Wikipedia lese ich gerade, dass wohl über hundert Definitionen des Begriffs exisitieren. Hrmpf, das macht die Sache nicht gerade einfacher.

Bei Schmidt-Salomon (siehe vorheriger Artikel) habe ich folgende Aussage zum Religionsbegriff und zu der aus seiner Sicht schädlichen Folge der Religion gefunden:

Solange Menschen glauben, es gäbe “heilige”, d.h. für alle Zeiten unantastbare Aussagen, solange unterstellt wird, dass gewisse geistige oder gar politische Führer einen privilegierten Zugang zu diesen ewigen Wahrheiten haben (das Grundwesen jeder Religion!), wird sich die Menschheit kaum in Richtung einer größeren Humanität, Offenheit und Toleranz verändern können.
Quelle: www.schmidt-salomon.de

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Religiöse Atheisten

Auf der Homepage von Dr. Michael Schmidt-Salomon habe ich ein paar interessante Überlegungen gefunden. Dabei fiel Schmidt-Salomon kürzlich durch ein Kinderbuch auf, welches Vertreter der drei großen monotheistischen Weltreligionen stigmatisiert.
Schon vernünftiger klingt alles, wenn man sich mal auf seiner Homepage umschaut. Wie dann so ein Kinderbuch zustande kommt, ist mir rätselhaft. Aber jeder greift halt mal ins Klo …
Gefallen hat mir jedenfalls diese Einsicht, auf deren Grundlage man mit vielen Atheisten eine wesentlich angenehmere Debatte führen könnte:
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Warum man Gott mit der Vernunft nicht erfassen kann

Zu dem Thema mal ein paar Gedanken von mir.

Als “Vernunft” wird die “Fähigkeit des menschlichen Geistes” bezeichnet (Quelle: Wikipedia). Da der menschliche Geist aber durch Zeit und Raum eingeschränkt ist, muss der menschliche Verstand beschränkt sein. Das Leben eines Menschen ist endlich, die Existenz der Erde ist endlich, die Gehirnzellen sind endlich und die Atome, aus denen ein Mensch besteht, sind ebenso endlich usw.
Wir haben die Schranke des menschlichen Geistes noch nicht erreicht. Aber es gibt keinen Grund zu Annahme, dass mit Vernunft alle Sacherverhalte ergründet werden könnten. Und trotzdem setzen viele Atheisten genau dieses Axiom bei ihrer Weltanschauung voraus. Oder sie denken, dass man alles zumindest mit hinreichender Genauigkeit erklären könnte.

Folgen wir aber mal meinem Axiom. Nämlich, dass ein Gott existiert, der über allem steht, der auch nicht an Zeit und Raum gebunden ist und selbst durch nichts eingeschränkt wird und werden kann. Diesen Gott könnten wir doch mit der Vernunft nicht erfassen. Man könnte höchstens seine Unendlichkeit auf eine endliche Teilmenge zu projizieren. Read the rest of this entry »

(Miss)verständnisse über Gott und die Bibel

Es gibt viele Missverständnisse über Gott und die Bibel. Auch ich bin sicher nicht frei davon. Doch ich weiß, dass Gott ein gerechter und liebender Gott ist. Das weiß ich, weil ich selbst seine Liebe und Gnade kennen lernen durfte.
Man trifft im Internet immer wieder auf eine spezielle Sorte Mensch. Sie lehnen das Christentum ab, weil sie kein richtiges Verständnis für die Bibel entwickelt haben oder sie absichtlich nicht richtig verstehen wollen. Und Gott wird durch herausgerissene Bibelzitate als “Unmensch” dargestellt.
Irgendwie kann ich das auch ein bisschen verstehen. Denn viele Christen (wie ich auch) reden nicht gerne darüber, dass Gott auch zornig sein kann. Wir kennen zwar die Liebe Gottes, von seinem Zorn haben haben wir aber höchstens eine theoretische Vorstellung und verdrängen ihn gern. Wer das alte Testament liest, dem wird diese Seite Gottes begegnen und einiges finden, was ihm grausam erscheint, z.B. hier.
Wer aber an dieser Stelle aufhört und nicht weitere Bibelstellen in das Gesamtbild einbezieht, der muss sich von mir den Vorwurf der Ignoranz gefallen lassen. Denn schließlich sagt die Bibel auch, dass Gott die Liebe ist (1. Joh. 4,16).

Wer die Bibel missverstehen möchte, dem kann nicht geholfen werden. Mit solchen Leuten möchte ich nicht mehr diskutieren, denn das führt zu nichts. Für diejenigen, welche das Wesen Gottes besser kennen lernen wollen, habe ich mit Gottes Hilfe mal versucht, ein paar Antworten zusammen zu stellen:

Hier lesen

Der Dawkinswahn

Ein witziges Video (auf Englisch), dem ich einen eigenen Beitrag spendieren möchte, auch wenn es ein bisschen an der eigentlichen Intention dieses Blogs vorbei geht.

Gefunden über: blog.pro-medienmagazin.de
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Woher kommt die moralische Grundlage eines Christen?

Hier habe ich einen interessanten Kritikpunkt zur Bibelauslegung gefunden.

So übt Dawkins Kritik an der Bibel, die nicht nur als Grundlage des heutigen menschlichen Handelns und dessen Moral völlig ungeeignet sei, sondern auch – selbst von Christen – gar nicht dafür benutzt werde. Moderne Christen würden nur Ausschnitte aus der Bibel als moralische Grundlage nennen, etwa die Zehn Gebote oder die Bergpredigt, nicht aber z.B. die im Alten Testament ausführlich beschriebenen Völkermorde. Wie aber, so fragt Dawkins, entscheidet ein Christ, welche Passagen der Bibel beherzigenswert sind und welche nicht? Sicher nicht anhand der Bibel selbst, sondern nach eigenem Gutdünken; die Bibel sei dann eine nachgeschobene Begründung für bereits zuvor gefällte moralische Urteile.
Quelle: Wikipedia

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Gott - ein überflüssiges Konstrukt?

An verschiedenen Stellen habe ich von intellektuellen Atheisten gehört, dass Gott zwar nicht widerlegt werden kann, es für ihn keinen Platz gäbe, weil er ein überflüssiges Konstrukt ist, für das es keine Hinweise gäbe. Über diese Aussage kann man natürlich schon streiten, aber folgen wir mal dieser Argumentation.

Schon seit geraumer Zeit wird spekuliert, ob es vielleicht auf einem anderen Planeten auch Leben geben könnte. Es wird viel Zeit und Energie dafür verwendet, nach erdähnlichen Planeten zu suchen und unseren Nachbarplaneten, den Mars, zu erkunden. Trotz aller Bemühungen gibt es immer noch keine Hinweise auf ausserirdisches Leben. Warum befreit sich die Wissenschaft denn nicht endlich von diesem “überflüssigen Konstrukt” des ausserirdischen Lebens? Ganz einfach: man hält es für möglich.

Und genau so halte ich es auch mit Gott: Read the rest of this entry »

Richard Dawkins: ein bedauernswerter Atheist

Richard Dawkins ist ein angesehener Wissenschaftler. Zweifellos hat er einen scharfen Verstand geschenkt bekommen und er hat in seinem Leben viel erreicht.

Richard Dawkins besitzt scheinbar einen unerschütterlichen Glauben, dass kein Gott existiert und er lehnt jegliche Form von Religiosität ab. Er geht sogar soweit, allen Religionen jegliche positive Effekte abzuerkennen uns sagt, dass Religionen nur negative Effekte haben. Ich empfinde einen großen Schmerz, wenn ich daran denke, wie er sich fühlen muss. Ein Leben ohne Sinn und Zuversicht in seelischer Einsamkeit. Autsch!

Vielleicht ist deshalb sein Verhalten in gewisser Weise nachvollziehbar. Read the rest of this entry »