Römer 5: die Liebe Gottes - oder: warum ich glaube

Zu der Frage “Warum glaubst du an Gott?”, fällt mir dieser Vers ein:

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
(Röm 5,5b)

Wer diese Liebe einmal gespürt hat, der hat einfach die Gewissheit: Gott ist da!
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Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden!

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
(Ps 90,12)

Amen!
Diesen Vers habe ich heute von einem Bruder aufgeschnappt. Der Vers hat mich ziemlich berührt und deshalb soll er mich als Motto in den nächsten Tagen und Wochen begleiten.
Mit dem Tod im Bewusstsein erkennt man, was im Leben wirklich wichtig ist. Mit wieviel Sinnlosem und Vergänglichem man sich ständig beschäftigt … ich glaube, dass ich da in meinem Alltag einiges aufzuräumen habe und mich wirklich mehr auf das konzentrieren sollte, das ewig bleiben wird: der Schatz im Himmel.

Altgriechisch lernen

Heute habe ich versucht, mir die altgriechische Schrift beizubringen. Der Großteil der griechischen Buchstaben ist mir schon aus unzähligen Mathevorlesungen bekannt, aber trotzdem ist das nochmal was ganz anderes, einen griechischen Text zu lesen und in lateinische Schrift zu übertragen.

Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das gerade Schreiben lernt und deshalb komme ich nicht daran vorbei, ganz stolz meine ersten Transkriptionen in lateinische Schrift zu prästentieren. :-) (Achtung, sind bestimmt Fehler drin)

Die Beispiele sind aus der Septuaginta (griechisches AT) bzw. dem griechischen Urtext des NT. Die können auf www.bibelserver.com gelesen werden.


1. Mose 1,1
εν αρχη εποιησεν ο θεος τον ουρανον και την γην
en arche epoiesen o theos ton ouranon kai ten gen
Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde (Elberfelder Übersetzung)


Johannes 1,1
εν αρχη ην ο λογος και ο λογος ην προς τον θεον και θεος ην ο λογος
en arche en o logos kai o logos en pros ton theon kai theos en o logos
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott (Elberfelder Übersetzung)

Ich wäre für Hinweise dankbar, falls jemand im Internet eine gute Seite kennt, auf der man gut Altgriechisch lernen kann. Aber ein guter Buchtipp wäre auch nicht schlecht.

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Römer 5: aus Bedrängnis wird Hoffnung

In Röm. 5,1 steht, dass wir durch Jesus Christus Frieden mit Gott haben. Aber nicht nur das. Durch ihn haben wir auch Hoffnung auf das ewige Leben. Ja, nicht nur auf “ewiges Leben”, sondern auf das perfekte, ewige Leben.
Ich habe viele Christen erlebt (und bin auch selbst so einer), denen das irgendwie peinlich ist. Das klingt nämlich irgendwie durchgeknallt und man bekommt viele Worte zu hören, die nicht so nett sind und einen vielleicht verletzen könnten. Aber das sollte uns nicht peinlich sein. Nein, wir “rühmen” uns damit, d.h. wir geben damit an, wir protzen förmlich damit und sind stolz auf die Hoffnung der “zukünftigen Herrlichkeit”. Und diese Haltung sollte man nicht verstecken, sondern auch nach aussen zeigen! Anders können die Menschen doch gar nicht sehen, wie stark Jesus ein Leben verändert.

Paulus schreibt, dass wir uns bei Bedrängnissen genauso verhalten sollen. Er meint mit Bedrängnissen wahrscheinlich insbesondere auch die heftigen Verfolgungen, denen die Christen damals ausgesetzt waren. Das sind wir heutzutage in Deutschland Gott sei Dank nicht, aber auch wir haben mit Bedrängnissen zu kämpfen. Das können auch Anfechtungen, Spott oder andere Formen von gesellschaftlicher Ausgrenzung sein.
Mit diesen unangenehmen Dingen wollen wir angeben! Wir sind Kinder des allmächtigen Gottes und trotzdem (und gerade deshalb) sind wir Bedrängnissen ausgesetzt. Manche Christen meinen, sie müssten das verstecken und immer vorspielen, wie toll doch alles mit Jesus ist. Oder sie wollen es überhaupt nicht wahrhaben, dass sie in eine Lebenskrise geraten. Doch diese Bibelstelle hier hat eine andere Aussage: wir verstecken das nicht, sondern wir rühmen uns sogar damit.
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Was ist Religion?

Mit der Frage werde ich mich mal genauer auseinander setzen müssen. Nicht nur Atheisten, sondern auch Theologen wie Barth und Bonhoeffer prägen einen negativen Religionsbegriff und ich habe auch schon an anderen Stellen gehört, dass Christentum keine Religion im eigentlichen Sinne ist. Bisher ist Religion bei mir wertneutral besetzt, habe mir aber nie Gedanken über eine genauere Definition des Begriffes gemacht und es einfach so hingenommen, dass das Christentum eine Religion ist. Bei Wikipedia lese ich gerade, dass wohl über hundert Definitionen des Begriffs exisitieren. Hrmpf, das macht die Sache nicht gerade einfacher.

Bei Schmidt-Salomon (siehe vorheriger Artikel) habe ich folgende Aussage zum Religionsbegriff und zu der aus seiner Sicht schädlichen Folge der Religion gefunden:

Solange Menschen glauben, es gäbe “heilige”, d.h. für alle Zeiten unantastbare Aussagen, solange unterstellt wird, dass gewisse geistige oder gar politische Führer einen privilegierten Zugang zu diesen ewigen Wahrheiten haben (das Grundwesen jeder Religion!), wird sich die Menschheit kaum in Richtung einer größeren Humanität, Offenheit und Toleranz verändern können.
Quelle: www.schmidt-salomon.de

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Römer 5: Frieden mit Gott

Tief im Inneren eines Menschen wohnt ein Gefühl des Unfriedens. Und wir merken irgendwie, dass uns das Leben nicht das gibt, was wir brauchen. Genauer kann ich es nicht beschreiben, doch ich denke, dass jeder von uns dieses Gefühl kennt. Es gibt unzählige Menschen, die an diesem Gefühl zerbrochen sind, aber auch viele Menschen, die gelernt haben, damit klar zu kommen, oder das Gefühl in irgend einer Form betäuben. Aber auch diese Menschen leiden darunter.
Es gibt viele Versuche, gegen dieses Gefühl anzukommen. Nicht nur jede Form von Religion beschäftigt sich damit, sondern auch das Streben nach Ruhm, Macht oder Geld und alle erdenklichen Süchte finden ihren Antrieb in dem Gefühl, dass man irgendwas leisten müsste, irgendwas haben müsste, oder irgendwas loswerden müsste.
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Römer 4: glauben wie Abraham

In Kapitel 4 wird ein Beispiel für einen Mann angeführt, der so gelebt hat, wie es Gott gefallen hat: Abraham. An diesem Beispiel wird eigentlich deutlich, dass es Gott keineswegs darum geht, dass wir möglichst viele Rituale und Traditionen einhalten. Abraham war nämlich nicht beschnitten und ebenso gab es die Gesetze noch nicht, die Mose anvertraut wurden. Auch fand Abraham nicht Gefallen bei Gott, weil er vielen Omas über die Straße geholfen hat oder besonders historisch-kritisch war. Das besondere bei Abraham war, dass er Gott glaubte.

Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.« (1.Mose 15,6)
(Röm. 4,3)

Da stellt sich die Frage: was war das für ein Glaube, den Abraham hatte?
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Römer 3: Rechtfertigung vor Gott

So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.
(Röm. 3,2 8)

Der Weg zur Erlösung geht nur durch den Glauben. Und nicht durch irgendwelche Werke, Rituale oder Traditionen. Natürlich folgen aus dem Glaube auch irgendwelche sichtbaren Taten (vgl. Jak. 2,17), aber was die Rechtfertigung vor Gott angeht, also der Weg zu unserem Seelenheil, kann nur über den Glauben erfolgen.
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Römer 3: die Begnadigung

Das Leben ist nicht gerecht. Aber Gott ist gerecht und deshalb muss er die Menschen für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen.
Und wir haben den “Vertrag” alle nicht eingehalten. Das Urteil lautet: schuldig!

Stellt euch das wirklich mal vor. Alle sind schuldig sind und werden verurteilt. Da sucht man doch nach anderen Lösungen. Es kann nicht sein, dass das Urteil aufgehoben wird, aber die Strafe kann doch erlassen werden. Es kann eine Amnestie ausrufen werden. Und so hat es Gott gemacht.

Wem würdest du Amnestie gewähren? Dem, der sagt, dass er unschuldig sei, obwohl seine Schuld zweifelsfrei bewiesen ist? Oder dem, der sagt: “Ja, ich bin schuldig und ich bereue, was ich getan habe.” Ich vermute mal, du würdest auch eher den Letzteren begnadigen.

Wir haben nun aber alle richtig viel Schaden angerichtet, der irgendwie wiedergutgemacht werden muss. Tja, dann muss wohl die Staatskasse ranhalten. Und so gibt Gott uns seinen Schatz, um den von uns verursachten Schaden zu begleichen.

Wenn Gott dich also fragt, wer für dich bezahlen soll, was wirst du ihm antworten?

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Römer 3: alle sind schuldig

Alle Menschen sind vor Gott schuldig. So kann man die ersten beiden Kapitel des Römerbriefs zusammen fassen. Das ist nicht nur eine christliche Sichtweise, sondern die Menschen können das spüren, ohne jemals von Gott gehört zu haben. Die Welt ist schlecht, weil alle Menschen schlecht sind und jeder einzelne seinen Teil dazu beiträgt, dass es so bleibt. Man muss das Wort “Sünde” nicht kennen, um zu verstehen, dass alle Menschen eine sündhafte Natur haben. Read the rest of this entry »