Zum Gedächtnis an Jesus Christus

Herr Jesus, Gesalbter Gottes, mein Erlöser,

Du bis hier, bei mir. Bis in alle Ewigkeit wirst Du mich begleiten. Jeden Tag. Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde. Manchmal scheint es, als hätte ich es immer noch nicht begriffen. Da kommt es mir vor, als wärst Du ganz weit weg, wie am anderen Ende der Welt. Meine Erinnerung verblasst und leicht vergesse ich, was Du getan hast.

Herr Jesus, gibt mir von Deinem Wein. Ich will den Kelch mit Deinem Blut trinken, welcher ist der neue Bund mit denen, die Gott lieben. Lamm Gottes, Dein Blut für meine Sünden. So wie das Volk Israel das Blut des Passalammes an die Türen ihrer Häuser strich, so will ich Dein Blut an die Türe meines Herzens streichen, auf dass ich von dem Gericht verschont werde. Lass Dein Blut in meinen Adern fließen, auf dass Du mächtig in mir wirken kannst.

Herr Jesus, gib mir von Deinem Brot. So wie das Volk Israel himmlisches Manna gegessen hat, so will ich das Manna des ewigen Lebens essen. welches Dein Leib ist, den Du für unser Leben hingegeben hast. Dich will ich in mir aufnehmen, auf dass Du in mir lebst und Du mein Leben bist. Und auf dass ich nie mehr hungern werde. Von Deinem Leib will ich mich ernähren, all meine Kraft kommt nur von Dir.

So wie Mose die eherne Schlange in der Wüste erhöht hat, so hat Gott Dich erhöht am Kreuz auf Golgatha. So wie diejenigen aus dem Volk Israel am Leben blieben, die auf die eherne Schlange schauten, so wird jeder, der auf Dich schaut, mein Herr, das ewige Leben haben. Also will ich auf Dich schauen. Und meinen Blick nicht mehr von Dir wenden.

Amen

Sabbat und Sonntag

Der Wochenrhythmus und der wöchentliche Ruhetag wurden im Christentum von der jüdischen Tradition übernommen. Wobei die Juden den Sabbat am Samstag feiern, während die Christen einen Tag später feiern. Und wir nennen ihn nicht Sabbat, sondern Sonntag. Warum das so ist, da hab ich schon die unterschiedlichsten Dinge gelesen.

Ein besonders abstruses Beispiel ist, dass Satan das göttliche Gebot der Sabbatsruhe verfälscht hat und und wir, die wir alle einen Tag später Pause machen, des Teufels sind. Das ist natürlich Quatsch, denn Gott schätzt uns nach unserem inneren Wert. Durch Christus gibt es vor Gott gibt es nur eine Rechtfertigung durch den Glauben und nicht durch Einhalten von Geboten.

Eine weit verbreitete Meinung dagegen ist, dass Sabbat und Sonntag identisch sind. Und durch die Sonntagsruhe wird das vierte Gebot eingehalten.

Dass das Sabbatgebot aber nicht mehr “aktuell” ist, zeigt eigentlich diese Bibelstelle: Read the rest of this entry »

Weichspüler zu Weihnachten

An Weihnachten war ich seit langem mal wieder in der Kirche (evangelisch). Und ich muss sagen, dass meine niedrigen Erwartungen enttäuscht worden sind. Die Kirche ist kein Ort, um Gott zu begegnen, sondern man trifft bestenfalls auf eine christlich-humanistische Weichspülerethik, die sich nicht mal traut, gesellschaftskritisch zu werden.

Ich wusste nicht, dass es möglich ist, eine Predigt ohne Botschaft zu verfassen. Aber irgendwie hat es der Pfarrer geschafft. Zumindest habe ich von der Botschaft nichts mitbekommen. Stattdessen hörte ich eine Abhandlung über die soziologischen Auswirkungen des Weihnachtsfestes und eine leise Andeutung, dass Weihnachten für uns nützlich sein könnte. Gott wird nur am Rande erwähnt. Eigentlich bin ich mir nicht mehr sicher, ob Gott überhaupt erwähnt wurde. Immerhin wurde die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vorgelesen. Das war wirklich ein Highlight.

Das ist jetzt vielleicht ein hartes Urteil, aber die Kirche verfehlt leider ganz deutlich das, was sie machen sollte. Aus lauter Angst, noch mehr Mitglieder zu verlieren, versuchen sie, es allen Recht zu machen. Allen, ausser Gott. Was er zu sagen hat, ist unwichtig geworden. Das finde ich sehr schade und hoffe, dass es wieder besser werden wird.

Da gefällt mir der Gottesdienst in meiner Gemeinde schon besser. Dort kann man Gottes Geist während des Gottesdienstes richtig spüren.

Weihnachten - das Fest der Liebe (2)

Der eigentliche Grund für das Weihnachtsfest ist Jesus’ Geburtstag. Weihnachten ist also eine Geburtstagsfeier. Warum heißt es dann aber “Fest der Liebe”? Was hat Liebe damit zu tun?
Viel! Die Liebe unter Menschen, von der ich im vorherigen Beitrag geschrieben habe, ist nur der Rahmen für die eigentliche Feier. Was wir feiern, das ist die Liebe Gottes! Gott liebt die Welt und die Menschen, die darin leben. Genau das zeigt die Geburt von Jesus.
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Weihnachten - das Fest der Liebe (1)

Bald ist es wieder soweit. Das größte Fest in unserem Kulturkreis steht an: Weihnachten. Häufig wird Weihnachten auch das “Fest der Liebe” genannt. Diesen Ausdruck finde ich nicht ganz unpassend. Aber das Wort “Liebe” ist so vielschichtig belegt und es stellt sich die Frage:
von welcher Liebe reden wir hier eigentlich?
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