Homosexualität

Es erfüllt mich mit Scham, wenn ich sehe, wie manche, die sich “Christen” nennen, über homosexuelle Mitmenschen herziehen. Das hätte Jesus bestimmt nicht getan und er hätte sich gegen eine Ausgrenzung eingesetzt. Er hat die Menschen geliebt und sich um die Ausgegrenzten sogar besonders gekümmert.
Bei Gott sind alle Menschen willkommen und es ist unsere Pflicht, diese Botschaft an die Menschen weiterzugeben.

Trotzdem hat Jesus auch immer deutliche Worte gefunden, wenn etwas passiert ist, das nicht im Sinne Gottes ist. Jesus hat immer sehr genau zwischen dem Sünder und der Sünde unterschieden. Die Sünder hat er geliebt, aber die Sünde hat er scharf verurteilt. Jesus hat gezeigt, wie es geht und fordert uns dazu auf, ihm nachzueifern.

Nun bin ich nicht in der Position, um von oben herab zu beurteilen, wer richtig und wer falsch handelt. Nur weil ich nicht schwul bin, bin ich nichts besseres. Was ich schreibe, ist als Ratschlag unter Gleichen zu verstehen. Von Sünder zu Sünder.
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Mohammed ist kein Prophet

Was ist los in Europa? Die Freiheit war heilig und wurde geradezu vergöttert. Nichts und niemand wurde von Kritik verschont, ja, es war sogar die oberste Pflicht, alles zu hinterfragen und durch den Schmutz zu ziehen. Doch was ist passiert? Das Fieber der Selbstzensur greift um sich. Köpfe werden prophylaktisch eingezogen, denn sie könnten ja vom zugehörigen Hals getrennt werden.
Ich kann da nicht länger zuschauen. Wir müssen die Moslems mit klaren Aussagen konfrontieren.

Mohammed ist kein Prophet.
Mohammed ist kein gutes Vorbild.
Mohammed ist ein Irrlehrer.
Mohammed ist ein schöner Name für einen Teddy-Bär.
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Gedanken über Inzest, Moral und Rassenhygiene

Ein sehr heikles Thema, zu dem ich mal ein paar Worte schreiben möchte. Inzest ist in Deutschland gesetzlich verboten, doch man sollte sich schon mal fragen, warum das eigentlich so ist. Ich vermute, dass die Mehrheitsbevölkerung (ebenso wie ich) moralische Vorbehalte gegen Inzest hat. Es handelt sich dabei auch um etwas, das durchweg in allen Kulturen verpöhnt ist.

Mit unseren definierten Grundrechten lässt sich das aber irgendwie nicht begründen, so dass das BVG in seinem Urteil zu einer abenteuerlichen Begründung kommt. Ich kann nachvollziehen, dass durch das Inzestverbot die familiäre Ordnung gestützt wird. Aber es drängt sich die Frage auf, warum das über die Freiheit des Individuums gestellt wird, welche sonst nahezu immer stärker gewichtet wird.

Richtig seltsam wird aber dann schließlich das zweite Argument des Verfassungsgerichts. Read the rest of this entry »

Was ist Religion?

Mit der Frage werde ich mich mal genauer auseinander setzen müssen. Nicht nur Atheisten, sondern auch Theologen wie Barth und Bonhoeffer prägen einen negativen Religionsbegriff und ich habe auch schon an anderen Stellen gehört, dass Christentum keine Religion im eigentlichen Sinne ist. Bisher ist Religion bei mir wertneutral besetzt, habe mir aber nie Gedanken über eine genauere Definition des Begriffes gemacht und es einfach so hingenommen, dass das Christentum eine Religion ist. Bei Wikipedia lese ich gerade, dass wohl über hundert Definitionen des Begriffs exisitieren. Hrmpf, das macht die Sache nicht gerade einfacher.

Bei Schmidt-Salomon (siehe vorheriger Artikel) habe ich folgende Aussage zum Religionsbegriff und zu der aus seiner Sicht schädlichen Folge der Religion gefunden:

Solange Menschen glauben, es gäbe “heilige”, d.h. für alle Zeiten unantastbare Aussagen, solange unterstellt wird, dass gewisse geistige oder gar politische Führer einen privilegierten Zugang zu diesen ewigen Wahrheiten haben (das Grundwesen jeder Religion!), wird sich die Menschheit kaum in Richtung einer größeren Humanität, Offenheit und Toleranz verändern können.
Quelle: www.schmidt-salomon.de

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Sabbat und Sonntag

Der Wochenrhythmus und der wöchentliche Ruhetag wurden im Christentum von der jüdischen Tradition übernommen. Wobei die Juden den Sabbat am Samstag feiern, während die Christen einen Tag später feiern. Und wir nennen ihn nicht Sabbat, sondern Sonntag. Warum das so ist, da hab ich schon die unterschiedlichsten Dinge gelesen.

Ein besonders abstruses Beispiel ist, dass Satan das göttliche Gebot der Sabbatsruhe verfälscht hat und und wir, die wir alle einen Tag später Pause machen, des Teufels sind. Das ist natürlich Quatsch, denn Gott schätzt uns nach unserem inneren Wert. Durch Christus gibt es vor Gott gibt es nur eine Rechtfertigung durch den Glauben und nicht durch Einhalten von Geboten.

Eine weit verbreitete Meinung dagegen ist, dass Sabbat und Sonntag identisch sind. Und durch die Sonntagsruhe wird das vierte Gebot eingehalten.

Dass das Sabbatgebot aber nicht mehr “aktuell” ist, zeigt eigentlich diese Bibelstelle: Read the rest of this entry »

Gewaltlosigkeit über alles?

Früher habe ich gedacht, Jesus würde einen radikalen Pazifismus lehren. Also Gewaltlosigkeit unter allen Umständen. Inzwischen sehe ich das anders. Sehr bekannt ist ja diese Bibelstelle:

Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«
Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.
(Mt. 5,38 f.)

Wer also meint, er könne mit “Auge um Auge, Zahn um Zahn” seine Rache legitimieren, liegt auf jeden Fall falsch. Read the rest of this entry »

Christentum ist progressiv!

Leider sehe ich häufig, dass Christentum extrem stark mit einer Rückbesinnung auf Altes verbunden wird. Wie traurig ist das denn!? Es wird versucht, die Menschen mit ihrer sentimentalen Ader einzufangen und sie mit dem Gefühl der “guten alten Zeiten” zu trösten. Wörter wie “Werteverfall” suggerieren, dass die Welt früher besser war und es unser Ziel sein sollte, zu diesen Zeiten zurück zu kehren.

Das ist aber nicht mein Verständnis von Christentum. Als Christen wollen wir doch das Reich Gottes aufrichten! Wir wollen bei etwas völlig Neuem mitwirken. Wir wollen eine neue Welt. Eine Welt der Liebe und des Friedens, eine Welt in Gemeinschaft mit Gott. Da müssen wir uns nicht auf Vergangenes zurück besinnen und uns auf die nichtige Diskussion einlassen, ob früher alles besser war, oder doch nicht. Mit der Vision von Gottes Reich vor Augen können wir eine Sache schaffen, die fundamental anders ist. Etwas, das so groß ist, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Read the rest of this entry »

Weichspüler zu Weihnachten

An Weihnachten war ich seit langem mal wieder in der Kirche (evangelisch). Und ich muss sagen, dass meine niedrigen Erwartungen enttäuscht worden sind. Die Kirche ist kein Ort, um Gott zu begegnen, sondern man trifft bestenfalls auf eine christlich-humanistische Weichspülerethik, die sich nicht mal traut, gesellschaftskritisch zu werden.

Ich wusste nicht, dass es möglich ist, eine Predigt ohne Botschaft zu verfassen. Aber irgendwie hat es der Pfarrer geschafft. Zumindest habe ich von der Botschaft nichts mitbekommen. Stattdessen hörte ich eine Abhandlung über die soziologischen Auswirkungen des Weihnachtsfestes und eine leise Andeutung, dass Weihnachten für uns nützlich sein könnte. Gott wird nur am Rande erwähnt. Eigentlich bin ich mir nicht mehr sicher, ob Gott überhaupt erwähnt wurde. Immerhin wurde die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vorgelesen. Das war wirklich ein Highlight.

Das ist jetzt vielleicht ein hartes Urteil, aber die Kirche verfehlt leider ganz deutlich das, was sie machen sollte. Aus lauter Angst, noch mehr Mitglieder zu verlieren, versuchen sie, es allen Recht zu machen. Allen, ausser Gott. Was er zu sagen hat, ist unwichtig geworden. Das finde ich sehr schade und hoffe, dass es wieder besser werden wird.

Da gefällt mir der Gottesdienst in meiner Gemeinde schon besser. Dort kann man Gottes Geist während des Gottesdienstes richtig spüren.

Was hat Mohammed Neues gebracht?

Vor einigen Monaten gab es eine große Aufregung , als der Papst den byzantinischen Kaiser Manuel II Palaiologos zitierte:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“

Auch wenn das Thema nicht mehr ganz aktuell ist, so habe ich vor kurzem die Antwort von einem Muslim auf diese Aufforderung gefunden.

Das ist eine Reaktion, die der Papst vermutlich bezweckte, nämlich zu einem fruchtbaren Dialog anregen. Deshalb möchte ich auf die in der muslimischen Antwort angeführten 10 Punkte auch eine Antwort aus meiner christlichen Sicht geben:

Hallo liebe Muslime,
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