Römer 5: die Liebe Gottes - oder: warum ich glaube

Zu der Frage “Warum glaubst du an Gott?”, fällt mir dieser Vers ein:

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
(Röm 5,5b)

Wer diese Liebe einmal gespürt hat, der hat einfach die Gewissheit: Gott ist da!
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Römer 5: Frieden mit Gott

Tief im Inneren eines Menschen wohnt ein Gefühl des Unfriedens. Und wir merken irgendwie, dass uns das Leben nicht das gibt, was wir brauchen. Genauer kann ich es nicht beschreiben, doch ich denke, dass jeder von uns dieses Gefühl kennt. Es gibt unzählige Menschen, die an diesem Gefühl zerbrochen sind, aber auch viele Menschen, die gelernt haben, damit klar zu kommen, oder das Gefühl in irgend einer Form betäuben. Aber auch diese Menschen leiden darunter.
Es gibt viele Versuche, gegen dieses Gefühl anzukommen. Nicht nur jede Form von Religion beschäftigt sich damit, sondern auch das Streben nach Ruhm, Macht oder Geld und alle erdenklichen Süchte finden ihren Antrieb in dem Gefühl, dass man irgendwas leisten müsste, irgendwas haben müsste, oder irgendwas loswerden müsste.
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Römer 4: glauben wie Abraham

In Kapitel 4 wird ein Beispiel für einen Mann angeführt, der so gelebt hat, wie es Gott gefallen hat: Abraham. An diesem Beispiel wird eigentlich deutlich, dass es Gott keineswegs darum geht, dass wir möglichst viele Rituale und Traditionen einhalten. Abraham war nämlich nicht beschnitten und ebenso gab es die Gesetze noch nicht, die Mose anvertraut wurden. Auch fand Abraham nicht Gefallen bei Gott, weil er vielen Omas über die Straße geholfen hat oder besonders historisch-kritisch war. Das besondere bei Abraham war, dass er Gott glaubte.

Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.« (1.Mose 15,6)
(Röm. 4,3)

Da stellt sich die Frage: was war das für ein Glaube, den Abraham hatte?
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Römer 3: Rechtfertigung vor Gott

So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.
(Röm. 3,2 8)

Der Weg zur Erlösung geht nur durch den Glauben. Und nicht durch irgendwelche Werke, Rituale oder Traditionen. Natürlich folgen aus dem Glaube auch irgendwelche sichtbaren Taten (vgl. Jak. 2,17), aber was die Rechtfertigung vor Gott angeht, also der Weg zu unserem Seelenheil, kann nur über den Glauben erfolgen.
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Hoffnung, Glaube, Liebe

Zur Abwechslung mal was Lyrisches von mir.

Die Gewissheit sagt: “Du stirbst!”
Aber die Hoffnung sagt: “Ich werde leben!”

Die Erkenntnis sagt: “Du bist schwach!”
Aber der Glaube sagt: “Ich kann!”

Die Wahrheit sagt: “Du musst nicht!”
Aber die Liebe sagt: “Ich will!”

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
(1.Kor. 13,13)

Ohne Liebe würde ich nicht wollen.
Ohne Glauben würde ich nicht können.
Ohne Hoffnung würde ich nicht wissen warum.

Die Suche des Lebens

Was ist die größte Demütigung, die einem hochgebildeten Mann passieren kann? Dass seine Weisheit überhaupt nichts mehr Wert ist. Aus diesem Grund wird er sich verbissen an die Vernunft klammern und sonst nichts gelten lassen.
Ähnlich ist es mit reichen und mächtigen Menschen. Sie verwenden ihre Kraft, um noch reicher zu werden und ihre Macht zu erweitern. Alles tun sie nur für das eine Ziel.

Und plötzlich nutzt ihnen all das nichts mehr und es zählen ganz andere Dinge! Wenn ihre eigenen Maßstäbe völlig unbedeutend werden, werden sie es deshalb nur schwer verkraften können.
Nicht, weil sie zu viel wissen, zu reich oder zu mächtig dazu sind, sondern weil sie zu stolz sind, den größten Irrtum ihres Lebens zu bekennen.
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Römer 2: das Innere zählt

Nach einer längeren Pause arbeite ich endlich mal weiter den Römerbrief durch. Am Ende des zweiten Kapitels stehen nochmal zwei wichtige Verse:

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht;
sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.
(Röm 2,28f)

Das Wort “Jude” könnte man in diesem Zusammenhang auch als “Angehöriger des Gottesvolkes” übersetzen.
Viele Juden dachten, dass sie durch ihre Beschneidung etwas besonderes sind. Die jüdischen Männer haben ein äußeres Merkmal, um sich von den übrigen Völkern zu unterscheiden. Dabei spielt Gott letzten Endes keine Rolle mehr, sondern es wird nur noch der äussere Kult gelebt. Read the rest of this entry »

“Leben im Fleisch” und “Leben im Geist”

Der Mensch setzt sich im biblischen Sinne aus zwei Bereichen zusammen. Der einen Ebene, die Luther als “Fleisch” übersetzt hat und die andere Ebene ist der “Geist”. Das “Fleisch” beschreibt unseren Körper und auch z.B. die zu ihm gehörenden Triebe. Und dann gibt es den Geist. Es ist schwer, sich den Geist vorzustellen. Er ist etwas körperloses und metaphysisches.

Ein häufiges Problem, die Bibel falsch zu verstehen, ist das Beziehen von Bibelaussagen auf die falsche Ebene. In der Bibel kann also von der “fleischlichen Ebene” oder “geistigen Ebene” des Menschen die Rede sein, oder von beiden zusammen. Read the rest of this entry »

Römer 1: sag wenigstens Danke

In meinem letzten Beitrag über den Römerbrief habe ich über die Verse 16,17 geschrieben, die wohl eine der zentralen Aussagen des Römerbriefs beinhalten. Vor Gott sind diejenigen gerecht, die aus ihrem Glauben leben.

Im letzten Teil des ersten Kapitels geht es um die Gottlosigkeit der Welt und dass sich niemand rausreden kann, weil er Gott noch nicht persönlich kennen gelernt hat.

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.
Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben.
(Röm 1,19f)

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Römer 1: Das Evangelium

Im ersten Kapitel des Römerbriefs stehen zwei Bibelverse, die mich sehr beeindruckt haben.

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.
Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht(Habakuk 2,4): “Der Gerechte wird aus Glauben leben.”
(Röm 1,16f)

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