Hindernisse zum Glück

Kennt ihr auch diesen inneren Kritiker, der einem immer sagt, was einem alles zum Glück fehlt? Du bist zu schüchtern, du bist zu klein, du bist zu hässlich, du bist zu chaotisch, du bist zu arm, du bist zu faul, du bist zu schwach …

Stimmt alles nicht, sagt die Bibel. Das einzige, was uns an einem erfüllten Leben hindert, ist die Tatsache, dass unser Verhältnis zu Gott gestört ist. Denn der Mensch ist ein Wesen, das Gott braucht, sich nach ihm sehnt und zur Gemeinschaft mit ihm geschaffen wurde.

Und das ist der Punkt, an dem wir Christen die Segnungen zeigen müssen, die wir von Gott empfangen. Ich zum Beispiel bin schüchtern, chaotisch und faul. Aber ich bin glücklich, denn ich habe Frieden mit Gott.

Und schon wieder kommt diese innere Stimme, die sagt: “Ja, aber irgendwas fehlt doch noch …”. Nein, nix. Jesus is all I need.

Und er [der Herr] hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2 Kor 12,9)

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(Joh 6,31)

Römer 5: die Liebe Gottes - oder: warum ich glaube

Zu der Frage “Warum glaubst du an Gott?”, fällt mir dieser Vers ein:

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
(Röm 5,5b)

Wer diese Liebe einmal gespürt hat, der hat einfach die Gewissheit: Gott ist da!
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Rückschläge

Es macht mehr Spaß, über Fortschritte zu schreiben. Wie man mit dem Glauben Hindernisse überwindet und wie man langsam lernt, Gottes Liebe weiterzugeben. Aber ich bemühe mich, möglichst aufrichtig und ehrlich zu sein. Es geht nicht immer nur aufwärts im Leben. Manchmal kommen auch Rückschläge. Da treten wieder Dinge in mein Leben, von denen ich dachte, ICH hätte sie schon überwunden. Und zwar immer dann, wenn ich nicht auf Jesus schaue, immer dann, wenn ich nicht zu ihm komme und alleine durch die Welt gehe. Dann verfalle ich den Verlockungen des Lebens, auf denen Spaß steht und Verderben drinsteckt. Dann mache ich nämlich wieder die alte Scheisse.
Dann muss ich wieder schmerzhaft erfahren, dass ICH überhaupt nichts überwunden habe und ich ohne IHN überhaupt nichts tun kann.

So wie gestern. Da habe ich mal wieder zu viel gesoffen. Das ist mir lange nicht mehr passiert, aber gestern hat es mich wieder erwischt. Ich weiß, dass es schlecht für mich ist, aber ich hatte mich nicht im Griff, denn meine Gedanken waren nicht bei Gott, sondern beim schnellen Vergnügen, das gar keines ist.
Heute habe ich einen mordsmäßigen Kater. Und nebenbei habe ich noch die Leute aus meiner Gemeinde versetzt. Die haben bestimmt auf mich gewartet. Ja, ich bereue wirklich, was ich da wieder fabriziert habe.

Ich führe kein frommes, vorbildliches Leben, der den gottlosen Menschen mal kurz zeigt, wie der Hase läuft. Ich brauche niemand den Spliter in seinem Auge vorhalten. Ich weiß, dass ich nen riesigen Balken in meinem Auge habe. Ich bin auch nur ein kleiner Sünder.

Wie werde ich das vor Gott rechtfertigen? Überhaupt nicht. Ich kann mich nicht rausreden, denn ich habe genau gewusst, was ich tue und habe mich gegen Gott gestellt. Alles was ich jetzt noch tun kann, ist auf seine Gnade zu hoffen.

Und ich weiß, dass ich für Gott wertvoll bin. Vor ihm bin ich nicht der kleine Sünder, sondern wie sein Kind, ein Sohn des Höchsten. Denn Christus reinigt mich von meiner Sünde und er hat die Schuld auf sich genommen. Jetzt muss ich nicht mehr die Sünde mit mir rumschleppen und mich darüber ärgern. Jesus hat sie weggenommen. Und ich kann wieder blitzeblank strahlen, denn Jesus ist bei mir.

Meine “Hassliste”

Neulich habe ich im Zug einen alten Klassenkameraden wiedergetroffen. Mein erster Gedanke war: “Oh nein, nicht der Arsch”.

Dann habe ich mich geschämt, wie ich immer noch die alten Geschichten mit mir rumtrage.
Vor kurzem hatte ich noch eine Liste von Leuten aufgestellt, die ich in meinem Leben wirklich gehasst habe. Und habe gebetet, dass es mir gelingt, ihnen zu vergeben. Wie ich jetzt gemerkt habe, ist mir das offensichtlich noch nicht gelungen. Da sind mir vier Leute eingefallen, alle aus meiner Schulzeit. Und den ich im Zug wiedergetroffen habe, der war auf dem vierten Platz gelandet. Tatsächlich hatte ich die konkreten Dinge vergessen, warum ich speziell ihm gegenüber so negativ gestimmt war. Ich hatte es schon vergessen, aber noch nicht vergeben. Sehr merkwürdiges Gefühl.

Also habe ich versucht, ihm nichts mehr nachzutragen und mit Gottes Hilfe ist es mir auch gelungen.
Es kam ein gutes und interessantes Gespräch heraus. Weit besser, als mit manch einem von meinen alten Freunden, wenn ich sie wieder sehe.

Vielleicht gibt Gott mir auch die Gelegenheit, die anderen drei Personen auf meiner Liste “abzuhaken”. Ich spüre, dass es bei den andern drei leider etwas schwieriger wird.

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Homosexualität

Es erfüllt mich mit Scham, wenn ich sehe, wie manche, die sich “Christen” nennen, über homosexuelle Mitmenschen herziehen. Das hätte Jesus bestimmt nicht getan und er hätte sich gegen eine Ausgrenzung eingesetzt. Er hat die Menschen geliebt und sich um die Ausgegrenzten sogar besonders gekümmert.
Bei Gott sind alle Menschen willkommen und es ist unsere Pflicht, diese Botschaft an die Menschen weiterzugeben.

Trotzdem hat Jesus auch immer deutliche Worte gefunden, wenn etwas passiert ist, das nicht im Sinne Gottes ist. Jesus hat immer sehr genau zwischen dem Sünder und der Sünde unterschieden. Die Sünder hat er geliebt, aber die Sünde hat er scharf verurteilt. Jesus hat gezeigt, wie es geht und fordert uns dazu auf, ihm nachzueifern.

Nun bin ich nicht in der Position, um von oben herab zu beurteilen, wer richtig und wer falsch handelt. Nur weil ich nicht schwul bin, bin ich nichts besseres. Was ich schreibe, ist als Ratschlag unter Gleichen zu verstehen. Von Sünder zu Sünder.
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Der Liebesbeweis Gottes

Warum musste Christus sterben? Eine einfache (und richtige) Antwort ist: weil es so prophezeit worden ist und Gott das einhält, was er verspricht. Das ist schonmal ein wichtiger Punkt. Aber wenn es nur darum ginge, dann hätte Gott den Propheten auch eine Offenbarung geben können, in der fliegende Elefanten in rosa Ballettkleidchen superflauschige Babysocken mit Blümchenmuster stricken und “O Sole Mio” singen. Und es dann genau so geschehen lassen.
Tatsächlich steckt in dem Tod von Christus eine wichtige Botschaft für jeden von uns drin: Gott liebt dich!
Und durch das Leben und Leiden von Jesus und durch seinen Tod am Kreuz, wurde sie so krass wie irgendwie möglich ausgedrückt. Gott hat alles für uns gegeben.
Wir wären nicht in der Lage, das zu erkennen. Wir könnten es nicht spüren oder sonst irgendwie wahrnehmen. Aber Jesus gibt uns den Beweis für Gottes Liebe, durch ihn sind wir fähig, sie zu erkennen. Und nicht nur das. Durch ihn haben wir auch einen Zugang zu dieser Liebe, die alle unsere Sehnsüchte stillt.

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(Joh 6,35)

Mehr zum Thema hier:
Warum musste Christus leiden?

10 Dinge, für die ich dankbar bin

Danke Gott, dass Du mir dieses Leben geschenkt hast.
Danke für Deine bedingungslose Liebe.
Danke, dass Du Dich nicht von der Welt abgewendet hast.
Danke für das Opfer, das Du für uns gebracht hast.
Danke für meine Familie und Freunde.
Danke, dass Du mich mit allem versorgst, das ich brauche.
Danke, dass Du mich aus dem Dreck gezogen hast.
Danke, dass Du meinem Leben Sinn und Perspektive gegeben hast.
Danke für die Herausforderungen. (machen das Leben interessanter)
Danke, dass Du mir gezeigt hast, dass es nichts Größeres gibt, als bei Dir zu sein.

Weltfrieden durch Christus

Die Welt ist nicht so, wie sie sein sollte. Das merkt schon jedes Kind. Sucht man nach Gründen, dann merkt man recht schnell, dass die Ursache für das Übel der Welt in irgend einer Form im Mensch stecken muss. Denn die Menschen verhalten sich nicht so, wie man es sich wünschen würde. Die Welt ist nicht nur wegen Menschen wie Hitler und Stalin verdorben, sondern wegen jedem einzelnen von uns, wegen Menschen wie du und ich. Jeder trägt mit seinen Missetaten einen Teil dazu bei, dass die Welt so bleibt, wie sie ist.

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Römer 5: Frieden mit Gott

Tief im Inneren eines Menschen wohnt ein Gefühl des Unfriedens. Und wir merken irgendwie, dass uns das Leben nicht das gibt, was wir brauchen. Genauer kann ich es nicht beschreiben, doch ich denke, dass jeder von uns dieses Gefühl kennt. Es gibt unzählige Menschen, die an diesem Gefühl zerbrochen sind, aber auch viele Menschen, die gelernt haben, damit klar zu kommen, oder das Gefühl in irgend einer Form betäuben. Aber auch diese Menschen leiden darunter.
Es gibt viele Versuche, gegen dieses Gefühl anzukommen. Nicht nur jede Form von Religion beschäftigt sich damit, sondern auch das Streben nach Ruhm, Macht oder Geld und alle erdenklichen Süchte finden ihren Antrieb in dem Gefühl, dass man irgendwas leisten müsste, irgendwas haben müsste, oder irgendwas loswerden müsste.
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Kreativität und Gott

Warum hat Gott die Welt geschaffen? Letztlich kann ich Gottes Beweggründe natürlich nicht nachvollziehen, aber ich will trotzdem mal ein paar von meinen Gedanken niederschreiben.

Ich denke, dass Gott die Welt geschaffen hat, weil er einfach Freude daran gehabt hat (s. 1. Mose 1,31). Da stellt sich natürlich die Frage, warum Gott Freude an sowas haben sollte. Aber ich nehme das einfach als Charaktereigenschaft von Gott. Gott ist kreativ. Die Welt ist für ihn persönlich irgendwie sinnfrei, er braucht sie nicht. Mit anderen Worten könnte man sagen, dass die Welt sein Kunstwerk ist. Gott ist ein Künstler.

Der Mensch als Ebenbild Gottes hat auch diese Kreativität von ihm bekommen. Jeder von uns kennt die Freude, wenn man etwas erschaffen hat. Alle Menschen erschaffen gerne Dinge. Einfach so. Ohne tiefergehenden Sinn. Einfach nur, weil sie sich daran freuen. Das fängt schon bei irgendwelchen Kringeln an, die man auf das Papier kritzelt und hört bei “professionellen” Gemälden auf. Es gibt hier keine Grenzen und das begleitet uns ständig. Wir machen das, weil hier eine göttliche Charaktereigenschaft in uns steckt.

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