Römer 5: die Liebe Gottes - oder: warum ich glaube

Zu der Frage “Warum glaubst du an Gott?”, fällt mir dieser Vers ein:

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
(Röm 5,5b)

Wer diese Liebe einmal gespürt hat, der hat einfach die Gewissheit: Gott ist da!
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Homosexualität

Es erfüllt mich mit Scham, wenn ich sehe, wie manche, die sich “Christen” nennen, über homosexuelle Mitmenschen herziehen. Das hätte Jesus bestimmt nicht getan und er hätte sich gegen eine Ausgrenzung eingesetzt. Er hat die Menschen geliebt und sich um die Ausgegrenzten sogar besonders gekümmert.
Bei Gott sind alle Menschen willkommen und es ist unsere Pflicht, diese Botschaft an die Menschen weiterzugeben.

Trotzdem hat Jesus auch immer deutliche Worte gefunden, wenn etwas passiert ist, das nicht im Sinne Gottes ist. Jesus hat immer sehr genau zwischen dem Sünder und der Sünde unterschieden. Die Sünder hat er geliebt, aber die Sünde hat er scharf verurteilt. Jesus hat gezeigt, wie es geht und fordert uns dazu auf, ihm nachzueifern.

Nun bin ich nicht in der Position, um von oben herab zu beurteilen, wer richtig und wer falsch handelt. Nur weil ich nicht schwul bin, bin ich nichts besseres. Was ich schreibe, ist als Ratschlag unter Gleichen zu verstehen. Von Sünder zu Sünder.
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Der Liebesbeweis Gottes

Warum musste Christus sterben? Eine einfache (und richtige) Antwort ist: weil es so prophezeit worden ist und Gott das einhält, was er verspricht. Das ist schonmal ein wichtiger Punkt. Aber wenn es nur darum ginge, dann hätte Gott den Propheten auch eine Offenbarung geben können, in der fliegende Elefanten in rosa Ballettkleidchen superflauschige Babysocken mit Blümchenmuster stricken und “O Sole Mio” singen. Und es dann genau so geschehen lassen.
Tatsächlich steckt in dem Tod von Christus eine wichtige Botschaft für jeden von uns drin: Gott liebt dich!
Und durch das Leben und Leiden von Jesus und durch seinen Tod am Kreuz, wurde sie so krass wie irgendwie möglich ausgedrückt. Gott hat alles für uns gegeben.
Wir wären nicht in der Lage, das zu erkennen. Wir könnten es nicht spüren oder sonst irgendwie wahrnehmen. Aber Jesus gibt uns den Beweis für Gottes Liebe, durch ihn sind wir fähig, sie zu erkennen. Und nicht nur das. Durch ihn haben wir auch einen Zugang zu dieser Liebe, die alle unsere Sehnsüchte stillt.

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(Joh 6,35)

Mehr zum Thema hier:
Warum musste Christus leiden?

10 Dinge, für die ich dankbar bin

Danke Gott, dass Du mir dieses Leben geschenkt hast.
Danke für Deine bedingungslose Liebe.
Danke, dass Du Dich nicht von der Welt abgewendet hast.
Danke für das Opfer, das Du für uns gebracht hast.
Danke für meine Familie und Freunde.
Danke, dass Du mich mit allem versorgst, das ich brauche.
Danke, dass Du mich aus dem Dreck gezogen hast.
Danke, dass Du meinem Leben Sinn und Perspektive gegeben hast.
Danke für die Herausforderungen. (machen das Leben interessanter)
Danke, dass Du mir gezeigt hast, dass es nichts Größeres gibt, als bei Dir zu sein.

Römer 5: aus Bedrängnis wird Hoffnung

In Röm. 5,1 steht, dass wir durch Jesus Christus Frieden mit Gott haben. Aber nicht nur das. Durch ihn haben wir auch Hoffnung auf das ewige Leben. Ja, nicht nur auf “ewiges Leben”, sondern auf das perfekte, ewige Leben.
Ich habe viele Christen erlebt (und bin auch selbst so einer), denen das irgendwie peinlich ist. Das klingt nämlich irgendwie durchgeknallt und man bekommt viele Worte zu hören, die nicht so nett sind und einen vielleicht verletzen könnten. Aber das sollte uns nicht peinlich sein. Nein, wir “rühmen” uns damit, d.h. wir geben damit an, wir protzen förmlich damit und sind stolz auf die Hoffnung der “zukünftigen Herrlichkeit”. Und diese Haltung sollte man nicht verstecken, sondern auch nach aussen zeigen! Anders können die Menschen doch gar nicht sehen, wie stark Jesus ein Leben verändert.

Paulus schreibt, dass wir uns bei Bedrängnissen genauso verhalten sollen. Er meint mit Bedrängnissen wahrscheinlich insbesondere auch die heftigen Verfolgungen, denen die Christen damals ausgesetzt waren. Das sind wir heutzutage in Deutschland Gott sei Dank nicht, aber auch wir haben mit Bedrängnissen zu kämpfen. Das können auch Anfechtungen, Spott oder andere Formen von gesellschaftlicher Ausgrenzung sein.
Mit diesen unangenehmen Dingen wollen wir angeben! Wir sind Kinder des allmächtigen Gottes und trotzdem (und gerade deshalb) sind wir Bedrängnissen ausgesetzt. Manche Christen meinen, sie müssten das verstecken und immer vorspielen, wie toll doch alles mit Jesus ist. Oder sie wollen es überhaupt nicht wahrhaben, dass sie in eine Lebenskrise geraten. Doch diese Bibelstelle hier hat eine andere Aussage: wir verstecken das nicht, sondern wir rühmen uns sogar damit.
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Römer 5: Frieden mit Gott

Tief im Inneren eines Menschen wohnt ein Gefühl des Unfriedens. Und wir merken irgendwie, dass uns das Leben nicht das gibt, was wir brauchen. Genauer kann ich es nicht beschreiben, doch ich denke, dass jeder von uns dieses Gefühl kennt. Es gibt unzählige Menschen, die an diesem Gefühl zerbrochen sind, aber auch viele Menschen, die gelernt haben, damit klar zu kommen, oder das Gefühl in irgend einer Form betäuben. Aber auch diese Menschen leiden darunter.
Es gibt viele Versuche, gegen dieses Gefühl anzukommen. Nicht nur jede Form von Religion beschäftigt sich damit, sondern auch das Streben nach Ruhm, Macht oder Geld und alle erdenklichen Süchte finden ihren Antrieb in dem Gefühl, dass man irgendwas leisten müsste, irgendwas haben müsste, oder irgendwas loswerden müsste.
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Hoffnung, Glaube, Liebe

Zur Abwechslung mal was Lyrisches von mir.

Die Gewissheit sagt: “Du stirbst!”
Aber die Hoffnung sagt: “Ich werde leben!”

Die Erkenntnis sagt: “Du bist schwach!”
Aber der Glaube sagt: “Ich kann!”

Die Wahrheit sagt: “Du musst nicht!”
Aber die Liebe sagt: “Ich will!”

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
(1.Kor. 13,13)

Ohne Liebe würde ich nicht wollen.
Ohne Glauben würde ich nicht können.
Ohne Hoffnung würde ich nicht wissen warum.

Mein Jahreslosung 2008

Hin und wieder suche ich mir aus der Bibel einen Vers aus, der mich in einer bestimmten Lebenssituation besonders anspricht.
Das kann ein Vers sein, der zeigt, was in meinem Leben schief läuft. Oder ein Vers, der mir was wichtiges über Gott erzählt, oder sonst in irgend einer Form eine persönliche Botschaft für mich hat.
Auf jeden Fall ist es aber ein Vers, der Konsequenzen auf meinen Alltag haben soll. Man soll das Wort Gottes nicht nur hören, sondern auch danach handeln.
Natürlich sind alle Verse in der Bibel wichtig. Der Leitvers soll deshalb nicht mein “Lebensmotto” sein, sondern nur ein Motto für einen (wichtigen) Aspket im Leben.

Der Spruch, der mich im Jahr 2008 begleiten soll, ist dieser:

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
(Mt. 5,14-16)

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Gewaltlosigkeit über alles?

Früher habe ich gedacht, Jesus würde einen radikalen Pazifismus lehren. Also Gewaltlosigkeit unter allen Umständen. Inzwischen sehe ich das anders. Sehr bekannt ist ja diese Bibelstelle:

Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«
Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.
(Mt. 5,38 f.)

Wer also meint, er könne mit “Auge um Auge, Zahn um Zahn” seine Rache legitimieren, liegt auf jeden Fall falsch. Read the rest of this entry »

Jesus Spiegel

Auf diesem Blog habe ich den GUCKSDU-Spiegel gefunden. Dieser Spiegel wäre sicher sehr begehrt, wenn es ihn geben würde. Da ist mir ein noch viel besserer Spiegel eingefallen, den es tatsächlich gibt. :)
Jesus Spiegel

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
(1.Kor 13,12)